Selbstbefriedigung verursacht keine Erektionsstörungen: Studien haben nicht gezeigt, dass Masturbation, auch häufige, zu Erektionsproblemen führt. Manche Gewohnheiten können die Erektion beim Sex zu zweit aber erschweren: ein sehr fester Griff oder schnelles Tempo, jedes Mal Pornos, Masturbieren kurz vor dem Sex oder ein schlechtes Gewissen dabei. Wenn du auch beim Masturbieren keine Erektion bekommst, geh zum Arzt, denn dann ist eine körperliche Ursache wahrscheinlicher. Das Programm Standhaft bleiben in der App The Coach enthält Übungen für dich allein, mit denen Masturbation zum Erektionstraining wird, dazu Beckenbodentraining und Übungen, die dich beruhigen.
Meinen Plan holenEine Erektion beginnt im Kopf. Das Gehirn schickt bei Erregung Signale über die Nerven. Die Blutgefäße im Penis entspannen sich und füllen sich mit Blut, und die Beckenbodenmuskeln drücken auf die Venen, damit das Blut nicht abfließt. Bei der Selbstbefriedigung läuft dieselbe Reaktion ab wie beim Sex zu zweit, und häufiges Masturbieren schwächt sie nicht.
Kann Masturbation also Erektionsstörungen verursachen? Für sich genommen nicht. Studien haben verglichen, wie oft Männer masturbieren und wie gut ihre Erektionen funktionieren: Mehr Masturbation ging dabei nicht mit mehr Erektionsproblemen einher. Die bekannten Ursachen liegen woanders:
Bei den meisten Männern kommen mehrere Ursachen zusammen, und unser Guide zu Erektionsstörungen erklärt sie einzeln.
Häufige Selbstbefriedigung bekommt gern die Schuld, dabei kommt es weniger darauf an, wie oft du masturbierst, als darauf, wie. Wenn sich Masturbation tatsächlich auf die Erektion beim Sex zu zweit auszuwirken scheint, steckt eher eine bestimmte Gewohnheit dahinter. Fünf kommen häufig vor:
Wenn du ohne Pornos kaum erregt wirst, erklärt unser Guide zu Erektionsstörungen durch Pornos, wie Pornos die Erregung beeinflussen können und was hilft.
Medizinische Ursachen von Erektionsstörungen behandelt Masturbation nicht, dafür brauchst du einen Arzt. Sie kann aber helfen, wenn Stress, Sorgen oder Gewohnheiten eine Rolle spielen. Sexualtherapeuten setzen dabei auf Berührungsübungen, die du allein machst: So lernst du deine Erregung ohne Druck von außen kennen. Es hilft, die Art zu ändern, wie du masturbierst:
Im Programm Standhaft bleiben lernst du langsames, achtsames Berühren in angeleiteten Übungen für dich allein. Ein paar Fragen zeigen dir, womit du anfängst.
Viele Männer hören schon früh, Selbstbefriedigung sei schädlich: Sie verbrauche Erektionen, schade dem Penis oder führe später zu Problemen. Die Forschung stützt nichts davon, aber wer es glaubt, kann echte Schwierigkeiten bekommen. Solche Sorgen lösen die Kampf-oder-Flucht-Reaktion aus, die das Blut in Arme und Beine schickt, weg vom Penis. Lässt die Erektion dann nach, scheint sich die Angst zu bestätigen, und beim nächsten Mal ist die Sorge größer.
Drei Dinge helfen, diesen Kreislauf zu durchbrechen:
Wenn die Sorgen schwer wiegen, erklärt unser Guide zur psychischen Erektionsstörung Schritt für Schritt, wie du daran arbeitest.
Keine Zahl pro Woche ist „zu viel“. Entscheidend ist, ob Masturbation dem Sex im Weg steht, den du haben möchtest. Diese Anzeichen sprechen dafür:
Die Übung zur Erregungskontrolle ist langsame, achtsame Masturbation mit einem klaren Ziel. Du findest heraus, wie viel Stimulation du für eine Erektion brauchst, lässt die Erektion abklingen und holst sie zurück, damit du gelassen bleibst, wenn sie nachlässt.
Nimm dir 20 bis 30 Minuten in einem warmen, ungestörten Raum, am besten nackt, zweimal pro Woche über vier Wochen:
Das Programm Standhaft bleiben enthält diese Übung, eine Berührungsübung für dich allein und eine Übung, die dir hilft, dich auch mit weichem Penis wohlzufühlen. Jede Übung, die du ausprobierst, kommt in der empfohlenen Häufigkeit in deinen Tagesplan.
Das Problem ist nicht die Selbstbefriedigung an sich. Die Gewohnheiten und Sorgen, die damit zusammenhängen, können im Weg stehen, und beides lässt sich ändern.
Das Programm Standhaft bleiben richtet sich an Männer, die ohne Tabletten festere und verlässlichere Erektionen wollen; du gehst es selbstständig durch. Die 17 Lektionen erklären, wie eine Erektion funktioniert, und befassen sich mit Angst, dem Beckenboden und Sex zu zweit. Jede Übung, die du ausprobierst, kommt in einen Tagesplan von etwa 10 bis 20 Minuten. Diagnosen und die Behandlung körperlicher Ursachen bleiben Sache deines Arztes.
Übungen für dich allein: die Erregung wachsen lassen, die Erektion abklingen lassen und zurückholen und dich mit einem weichen Penis wohlfühlen.
Atemübungen und Arbeit an selbstkritischen Gedanken, die eine Erektion schwächen können.
Ein Check, ob er verspannt oder schwach ist, dann Entspannung, Dehnung oder Kegel-Training, passend zum Ergebnis.
Beantworte ein paar Fragen, und du bekommst einen Plan, der dir zeigt, mit welchen Übungen du anfängst. Danach gibt dir das Programm Standhaft bleiben jeden Tag vor, was dran ist.
Wenn die Ursache körperlich ist, hilft es nicht, anders zu masturbieren. Geh zum Arzt, wenn Erektionsprobleme immer wieder auftreten: Sie können ein frühes Warnzeichen für Herzprobleme sein und sich etwa 3 bis 5 Jahre vor den ersten Herzbeschwerden zeigen. Diese Anzeichen sprechen eher für eine körperliche Ursache:
Wenn du allein eine Erektion bekommst, aber nicht beim Sex zu zweit, erklärt unser Guide zu ausbleibenden Erektionen, was dieses Muster meist bedeutet.
Selbstbefriedigung in einer Beziehung ist verbreitet und heißt für sich genommen nicht, dass zwischen euch etwas nicht stimmt. Wenn deine Gewohnheiten beim Masturbieren den Sex zu zweit erschweren, kann ein offenes Gespräch euch beiden Druck nehmen. Such dir einen ruhigen Moment und sprich darüber, was du gern ausprobieren würdest, statt darüber, was schiefgelaufen ist.
Gemeinsam zu masturbieren kann auch helfen. Ihr zeigt einander, welche Berührungen ihr mögt, und die Aufmerksamkeit wandert von deiner Erektion zur Lust, sodass Sex nicht von der Penetration abhängen muss.
Die Zahlen stammen aus einer Befragung unter Nutzern von The Coach nach ihren ersten vier Wochen. Sie zeigen, was die Nutzer berichtet haben, und sind kein Versprechen für jeden Mann.
Wenn das Üben hilft, merkst du vielleicht kleine Veränderungen: Die Erregung wächst schon bei leichter Berührung, eine nachlassende Erektion kommt öfter zurück, und du machst dir weniger Sorgen, wenn sie nachlässt. Das Programm Standhaft bleiben fragt dich ab und zu, wie es läuft, und das Quiz stellt deinen Plan zusammen.
Bewertungen von Nutzern der App, aus dem Englischen übersetzt.
„Meine Erfahrung mit der App von The Coach ist sehr gut. Die Lektionen und Übungen haben mir enorm geholfen. Ich bin viel selbstsicherer geworden, in mir selbst und auch mit meinem Aussehen. Intime Momente sind längst nicht mehr so angespannt wie früher, weil ich die Ratschläge aus der App befolge.“
„Ich war skeptisch, wie Übungen da helfen sollten. Ich hatte Pillen probiert, um länger durchzuhalten – ohne jede Wirkung. Die Übungen und Praxiseinheiten in meinem Plan waren großartig: Mein Körper hat gelernt, sich im Moment selbst zu steuern.“
„Diese Übungen kenne ich alle schon länger, aber ich habe es nie geschafft, dranzubleiben. Mir gefällt, dass die App einen bei der Stange hält und man immer wieder zu seinen Einheiten zurückkommt. Und dass Atemübungen und die psychische Seite mit dabei sind. Alles in einem also.“
„Diese App war genau das, was ich gebraucht habe, als mein Selbstvertrauen am absoluten Tiefpunkt war. Ich war gestresst und hatte komplett das Interesse verloren, so weit, dass ich Mühe hatte, ihn hochzukriegen. Aber dann habe ich es mit dieser App versucht. Jeden Tag zugehört und die Übungen durchgezogen, manchmal auch nur halb bei der Sache. Tja! Sagen wir so: Sie hat die Veränderung definitiv bemerkt und kriegt jetzt nicht genug davon 😁👍“
Das Programm wurde mit Fachleuten für Männergesundheit entwickelt, darunter Urologen, ein Internist, Physiotherapeuten, eine Sexual- und Familientherapeutin und ein Sexcoach.
Gerard Greene
Physiotherapeut mit Schwerpunkt Männergesundheit und Dozent an der Coventry University.
Dr. Susie Gronski
Diplomierte Physiotherapeutin, zertifizierte Sexualberaterin und Gründerin einer Klinik für männliche Beckengesundheit.
Natalie Goldberg
Zertifizierte Sexual- und Familientherapeutin für bessere intime Beziehungen und persönliches Wohlbefinden.
Dr. Amy Pearlman
Board-zertifizierte Urologin, spezialisiert auf männliches sexuelles Wohlbefinden, Leistungsfähigkeit und Hormongesundheit.
Dr. Justin Houman
Facharzt für Urologie mit UCLA-Ausbildung, Spezialist für männliche Reproduktions- und Sexualgesundheit.
Cameron Fraser
Australiens führender Sex-Coach für Männer, spezialisiert auf männliches sexuelles Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit.
Ben Greenfield
13-facher Ironman-Triathlet, Bestsellerautor und anerkannter Experte für Gesundheit, Fitness und Leistung.
Dr. Gary Shlifer
Board-zertifizierter Internist, spezialisiert auf Prävention, Ernährung und Anti-Aging.
Ja. Masturbation ist bei Erektionsstörungen unbedenklich, und Berührung und Orgasmus sind auch ohne volle Erektion möglich. Wenn du auch beim Masturbieren keine Erektion bekommst, geh zum Arzt, denn das spricht für eine körperliche Ursache.
Nach dem Samenerguss folgt eine Erholungsphase, in der keine neue Erektion möglich ist. Wie lange sie dauert, ist von Mann zu Mann verschieden, und mit dem Alter wird sie meist länger. Das ist normal und keine Erektionsstörung.
Aufhören musst du nicht, solange Masturbation keine Probleme macht. Wenn deine Erregung inzwischen von Pornos oder einem sehr festen Griff abhängt, kann eine Pause oder eine andere Art zu masturbieren dazu beitragen, dass sie sich wieder umstellt. Aufhören allein behandelt weder medizinische Ursachen noch Angst.
Es kann den nächsten Orgasmus hinauszögern, aber die Erholungsphase kann es auch schwerer machen, eine Erektion zu bekommen oder zu halten. Es gibt andere Wege, länger durchzuhalten, und unser Guide, wie du im Bett länger durchhältst, stellt sie vor.
Erektionen schwanken von Natur aus ein wenig, und Ablenkung, Müdigkeit, Alkohol oder Sorgen können dazu führen, dass die Erektion nachlässt. Wenn das ab und zu passiert, ist das normal. Passiert es fast jedes Mal oder hast du keine Morgenlatte mehr, geh zum Arzt.
Eine medizinische Diagnose ist es nicht, aber manche Männer merken, dass sich nach Jahren mit sehr festem Griff und schnellem Tempo die Berührungen ihrer Partnerin zu sanft anfühlen. Lockerer greifen, langsamer werden und Gleitgel nehmen gibt deiner Empfindlichkeit die Chance, sich wieder anzupassen.
Nein. Die Übungen zur Erregung, die Berührungsübung für dich allein, die Atemübungen und das Beckenbodentraining machst du ohne Partnerin. Die Berührungsübung für Paare und die Lektionen zu Vorspiel und Stellungen sind für die Zeit, in der du eine Partnerin hast.
Etwa 10 bis 20 Minuten. Manche Übungen machst du täglich, andere ein paarmal pro Woche, und dein Plan zeigt dir, was jeden Tag dran ist.
Selbstbefriedigung verursacht keine Erektionsstörungen, und wenn du dabei langsam und aufmerksam vorgehst, kann sie zum Training werden. Das Programm Standhaft bleiben gibt dir Übungen zur Erregung für dich allein, Beckenbodentraining und Wege, mit Sorgen umzugehen, in einem Tagesplan von etwa 10 bis 20 Minuten. Ein paar Fragen reichen für den Start.