Alkohol kann Erektionsprobleme verursachen. Wenn du viel getrunken hast, ist es schwerer, eine Erektion zu bekommen oder zu halten, weil Alkohol die Signale zwischen Gehirn und Penis bremst und die Erregung dämpft. Wenn du regelmäßig viel trinkst, steigt außerdem das Risiko für dauerhafte Erektionsstörungen: Mit der Zeit kann Alkohol Gefäße und Nerven schädigen und den Testosteronspiegel senken. Weniger zu trinken hilft oft. Wie sehr, hängt davon ab, wie lange und wie viel du getrunken hast. Wenn die Probleme auch nüchtern bleiben, geh zum Arzt. Das Programm Standhaft bleiben, Teil der App The Coach, trainiert drei Dinge, von denen deine Erektion abhängt: deinen Beckenboden, deine Reaktion auf Stress und deine Erregung.
Ein paar Fragen beantwortenEine Erektion beginnt im Gehirn. Wenn du erregt bist, schicken die Nerven Signale, damit sich die Blutgefäße im Penis entspannen und mit Blut füllen. Die Beckenbodenmuskeln helfen, das Blut dort zu halten. Alkohol bremst das Nervensystem, deshalb kann Trinken diesen Ablauf stören.
Je mehr du an einem Abend trinkst, desto eher merkst du diese Folgen:
Wenn du die Erektion auch an Abenden ohne Alkohol beim Sex verlierst, erklärt unser Guide zum Erektionsverlust beim Sex die anderen häufigen Gründe.
Ja. Übermäßiger Alkoholkonsum gehört zu den bekannten körperlichen Ursachen von Erektionsproblemen. Wenn du über Monate oder Jahre viel trinkst, kann das deiner Erektion auf mehreren Wegen schaden:
Trinken ist nur eine von mehreren Gewohnheiten, die die Durchblutung beeinflussen. Die anderen findest du in unserem Guide zum Schwellkörpertraining.
Oft werden sie besser, aber niemand kann dir eine vollständige Erholung versprechen oder sagen, wie lange sie dauert. Probleme nach einem Abend mit viel Alkohol verschwinden meist, sobald der Alkohol abgebaut ist. Studien mit Männern, die nach jahrelangem starkem Trinken aufgehört hatten, haben gezeigt, dass sich die Erektion bei vielen innerhalb weniger Monate besserte, aber nicht bei allen. Wenn du täglich viel trinkst, sprich mit einem Arzt, bevor du aufhörst: Ein abrupter Entzug kann gefährlich sein.
Wie stark und wie schnell sich deine Erektion erholt, hängt von diesen Punkten ab:
Ob du ganz aufgehört hast oder weniger trinkst: Das Programm Standhaft bleiben hilft dir, die Beckenbodenmuskeln zu trainieren, die das Blut im Penis halten, und die Stressreaktion zu dämpfen, die es wegschickt. Ein paar Fragen zeigen dir, wo du anfängst.
Viele Männer verlieren nach ein paar Drinks schon einmal die Erektion. Schwierig wird es, wenn dir ein misslungener Abend Angst vor dem nächsten macht. Sorgen rund um den Sex lösen die Kampf-oder-Flucht-Reaktion aus, die das Blut in Arme und Beine schickt, weg vom Penis. So kann das Problem wiederkommen, auch wenn du gar nichts getrunken hast.
Drei Gewohnheiten halten diesen Kreislauf in Gang:
Wenn Sorgen inzwischen Teil des Problems sind, erklärt unser Guide zu psychisch bedingten Erektionsstörungen, wie du aus dem Kreislauf herauskommst.
Wenn du trinkst, machen diese sechs Gewohnheiten Erektionsprobleme weniger wahrscheinlich:
Nervosität löst in deinem Körper die Kampf-oder-Flucht-Reaktion aus, und das Blut strömt weg vom Penis. Die Box-Atmung wirkt in die andere Richtung: Langsame, gleichmäßige Atemzüge helfen deinem Körper, sich zu entspannen, und entspannt fällt es leichter, eine Erektion zu bekommen und zu halten. Anders als ein Drink beruhigt sie dich, ohne die Erektion zu erschweren.
Übe sie drei Wochen lang dreimal pro Woche und nutze sie, wann immer du angespannt bist, auch vor dem Sex. Eine Runde geht so:
Die Box-Atmung ist eine der Beruhigungsübungen im Programm Standhaft bleiben, dazu kommt eine Übung, die dich in ängstlichen Momenten ins Hier und Jetzt holt. Jede Übung, die du ausprobierst, kommt in deinen Tagesplan.
Weniger trinken ist der erste Schritt. Wenn Sorgen oder eine andere Ursache mitspielen, reicht das allein nicht.
Das Programm Standhaft bleiben ist nicht dafür gedacht, dass du weniger trinkst. Es richtet sich an Männer, die festere, verlässlichere Erektionen wollen. Die 17 Lektionen erklären, wie eine Erektion entsteht, und drehen sich um Angst im Bett, den Beckenboden und Sex zu zweit. Pro Tag übst du etwa 10 bis 20 Minuten. Diagnose und Behandlung körperlicher Ursachen bleiben Sache deines Arztes.
Atemübungen, eine Übung gegen Gedankenschleifen, Arbeit an selbstkritischen Gedanken und ein Plan für die Situationen, die Sorgen auslösen.
Ein Selbsttest, ob er verspannt oder schwach ist, danach Entspannung, Dehnung oder Kegel-Training, je nachdem, was passt.
Übungen für dich allein, in denen du eine Erektion abklingen und wiederkommen lässt und dich mit einem weichen Penis wohlfühlen lernst.
Deine Antworten entscheiden, mit welchen Übungen dein Plan beginnt. Danach zeigt dir das Programm Standhaft bleiben jeden Tag, was dran ist.
Erektionsprobleme, die immer wiederkommen, solltest du ärztlich abklären lassen, auch wenn du den Alkohol für die Ursache hältst. Sie können ein frühes Warnzeichen für Herzprobleme sein und etwa 3 bis 5 Jahre vor ersten Herzbeschwerden auftreten. Lass dich untersuchen oder hol dir Hilfe, vor allem in diesen Fällen:
Mehr über weitere Ursachen und darüber, wie Ärzte nach ihnen suchen, findest du in unserem Guide zu Erektionsstörungen.
Ein Abend wie dieser bedeutet nicht, dass du Erektionsstörungen hast. Am wahrscheinlichsten war es der Alkohol.
Wenn du mit jemandem zusammen warst, helfen ein paar ehrliche Worte: Sag, dass es am Alkohol lag und dass du es gern noch einmal versuchen möchtest. Fang beim nächsten Mal nüchtern und in Ruhe an, damit Berührungen und Vorspiel den Druck von der Erektion nehmen.
Wenn du merkst, dass du dich schon vor dem nächsten Mal fürchtest, kümmere dich früh um diese Sorge, bevor sie sich festsetzt. Die Box-Atmung vor dem Sex ist ein guter Anfang.
Die Zahlen stammen aus einer Befragung unter Nutzern von The Coach nach ihren ersten vier Wochen. Sie zeigen, was die Nutzer berichtet haben, und sind kein Versprechen für jeden Mann.
Notier dir ein paar Wochen lang bei jedem Sex und jeder Selbstbefriedigung, ob du getrunken hattest und ungefähr wie viel, wie fest die Erektion war und wie angespannt du dich gefühlt hast. Achte auch darauf, ob du morgens noch mit einer Erektion aufwachst: Wenn ja, kann dein Körper noch reagieren. Wenn die Probleme nur nach dem Trinken auftreten, solltest du zuerst weniger trinken. Wenn sie auch nüchtern auftreten, steckt noch etwas anderes dahinter, etwa Sorgen oder ein gesundheitliches Problem, das ein Arzt abklären sollte. Die Lektion zu Auslösern im Programm Standhaft bleiben hilft dir, dich auf Situationen vorzubereiten, die dir Sorgen machen, und das Quiz erstellt deinen Plan.
Bewertungen von Nutzern der App, aus dem Englischen übersetzt.
„Diese App war genau das, was ich gebraucht habe, als mein Selbstvertrauen am absoluten Tiefpunkt war. Ich war gestresst und hatte komplett das Interesse verloren, so weit, dass ich Mühe hatte, ihn hochzukriegen. Aber dann habe ich es mit dieser App versucht. Jeden Tag zugehört und die Übungen durchgezogen, manchmal auch nur halb bei der Sache. Tja! Sagen wir so: Sie hat die Veränderung definitiv bemerkt und kriegt jetzt nicht genug davon 😁👍“
„Diese Übungen kenne ich alle schon länger, aber ich habe es nie geschafft, dranzubleiben. Mir gefällt, dass die App einen bei der Stange hält und man immer wieder zu seinen Einheiten zurückkommt. Und dass Atemübungen und die psychische Seite mit dabei sind. Alles in einem also.“
„Ich wünschte, ich hätte diese App vor 20 Jahren gefunden, als ich geheiratet habe. Ich habe die Anzeige gesehen, die Symptome gelesen und konnte fast alle Kästchen abhaken. Medikamente nehme ich nur als letzten Ausweg, also wollte ich es mit dem natürlichen Ansatz versuchen. Ich freue mich über die Ergebnisse, die ich erreicht habe, und bin dankbar für die Tipps und Ratschläge. Danke, The-Coach-Team“
„Bevor ich bei The Coach angefangen habe, hatte ich Probleme, eine Erektion zu bekommen. Ich habe in der ersten Januarwoche 2026 mit The Coach begonnen, und in der zweiten Woche habe ich schon erste Verbesserungen bei meiner Erektion gesehen. The Coach ist nicht nur Kegel-Übung, sondern ein komplettes Paket mit psychologischen, emotionalen und körperlichen Übungen, und das hat mein Wohlbefinden in all diesen Bereichen verbessert.“
Das Programm wurde mit Fachleuten für Männergesundheit entwickelt, darunter Urologen, ein Internist, Physiotherapeuten, eine Sexual- und Familientherapeutin und ein Sexcoach.
Gerard Greene
Physiotherapeut mit Schwerpunkt Männergesundheit und Dozent an der Coventry University.
Dr. Susie Gronski
Diplomierte Physiotherapeutin, zertifizierte Sexualberaterin und Gründerin einer Klinik für männliche Beckengesundheit.
Natalie Goldberg
Zertifizierte Sexual- und Familientherapeutin für bessere intime Beziehungen und persönliches Wohlbefinden.
Dr. Amy Pearlman
Board-zertifizierte Urologin, spezialisiert auf männliches sexuelles Wohlbefinden, Leistungsfähigkeit und Hormongesundheit.
Dr. Justin Houman
Facharzt für Urologie mit UCLA-Ausbildung, Spezialist für männliche Reproduktions- und Sexualgesundheit.
Cameron Fraser
Australiens führender Sex-Coach für Männer, spezialisiert auf männliches sexuelles Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit.
Ben Greenfield
13-facher Ironman-Triathlet, Bestsellerautor und anerkannter Experte für Gesundheit, Fitness und Leistung.
Dr. Gary Shlifer
Board-zertifizierter Internist, spezialisiert auf Prävention, Ernährung und Anti-Aging.
Alkohol kann Erektionsprobleme verursachen. Ein Abend mit viel Alkohol kann eine Erektion verhindern, bis der Alkohol abgebaut ist, und monate- oder jahrelanges starkes Trinken ist eine bekannte Ursache für dauerhafte Erektionsstörungen. Wenig oder mäßig zu trinken führt für sich allein viel seltener zu Problemen.
Alkohol bremst das Nervensystem, deshalb werden die Signale schwächer, die eine Erektion auslösen, und Berührungen fühlen sich dumpfer an. Je mehr du getrunken hast, desto stärker ist der Effekt. Er lässt nach, wenn du wieder nüchtern wirst, und für sich allein heißt er nicht, dass mit dir etwas nicht stimmt.
Einen verlässlichen Trick gibt es nicht. Hör auf zu trinken, trink Wasser und lass dir Zeit: Ruhe, Berührungen und Vorspiel geben der Erregung eine bessere Chance, und der Sex kann auch bis zum Morgen warten. Wenn du ein Medikament gegen Erektionsprobleme nimmst, frag deinen Arzt oder in der Apotheke, ob es sich mit Alkohol verträgt.
Eigentlich nicht. Entscheidend ist, wie viel Alkohol du trinkst, nicht ob er aus Bier, Wein oder Schnaps kommt. Kein Getränk behandelt Erektionsprobleme, und die Kalorien in Bier und anderen Getränken können zu Übergewicht beitragen, einem weiteren Risikofaktor.
Nach einem Abend mit viel Alkohol meist, bis der Alkohol abgebaut ist, oft also bis zum nächsten Tag. Nach Jahren mit viel Alkohol kann es Monate dauern, bis es besser wird, wenn du weniger trinkst. Wenn die Probleme auch nüchtern bleiben, such mit einem Arzt nach anderen Ursachen; unser Guide zu plötzlichen Erektionsstörungen erklärt, was du prüfen solltest.
Ja, vor allem bei viel Alkohol. Rauchen und starkes Trinken schaden beide den Gefäßen, die den Penis mit Blut versorgen, und die Risiken summieren sich, wenn beides zusammenkommt. Es hilft schon, eins davon zu reduzieren, und ein Rauchstopp gehört zum Besten, was du für deine Gefäße tun kannst; unser Guide zu Rauchen und Erektionsstörungen erklärt, wie Rauchen die Erektion beeinflusst.
Nein. Die Atemübungen, die Übungen zur Erregung und das Beckenbodentraining machst du allein, und die Berührungsübung für Paare gibt es auch als Variante, die du allein machst. Die Lektionen zu Vorspiel und Stellungen sind für die Zeit, in der du eine Partnerin hast.
Etwa 10 bis 20 Minuten. Manche Übungen machst du täglich, andere ein paarmal pro Woche, und dein Plan zeigt dir, was jeden Tag dran ist.
Weniger zu trinken gibt deinen Nerven und Gefäßen die Chance, sich zu erholen. Das Programm Standhaft bleiben hilft dir bei dem, was du selbst beeinflussen kannst: mit Beckenbodentraining, Übungen zur Beruhigung und Lektionen für Sex zu zweit, in etwa 10 bis 20 Minuten am Tag. Ein paar Fragen reichen für den Anfang.