Schritt 01
Einordnen, bevor du zählst
Das Programm beginnt bei deinem Stand: was du schon machst, wie oft, und was davon überhaupt auf die Erektion zielt. Erst danach steht fest, womit du anfängst.
Die Übung hast du längst. Überall dieselbe, meist in einer Liste mit Spazierengehen, Intervalltraining und zwei Yogahaltungen, als gehörte das alles zusammen. Was nirgends dabeisteht, ist die zweite Hälfte der Anleitung: wie oft du übst, wie viel Pause dazwischen gehört und ab welcher Woche du überhaupt beurteilen kannst, ob sich etwas tut. Diese zweite Hälfte ist kein Detail an der Übung. Von ihr hängt ab, ob das Training überhaupt etwas bringt – und mehr davon, öfter, ist einer der Wege, auf denen es schiefgeht.
So oft ist richtig für michPotenzmuskel und Potenzmuskulatur sind die Wörter, die im Netz stehen. Anatomisch ist damit die Beckenbodenmuskulatur gemeint, und das ist ein echter Muskel, kein Bild: der, mit dem du den Urinstrahl kurz stoppen könntest. Einmal als Suchhilfe – nicht als Übung.
Seine Aufgabe bei der Erektion ist rein mechanisch. Er drückt die Venen im Penis zusammen, sodass das Blut, das angekommen ist, auch dort bleibt. Schafft er das nicht mehr, hält die Erektion nicht, und genau das gilt im Programm als der häufigste Grund für Erektionsprobleme.
Standhaft bleiben ist das Programm, das The Coach genau dafür entwickelt hat. Es fängt nicht mit einer Übungsliste an, sondern mit deinem Stand. Danach richtet sich das Pensum: wie oft du am Tag trainierst, wie lange das zusammen dauert (10 bis 20 Minuten) und wie viel Ruhe dazwischenliegt. Was in ärztliche Hände gehört, bleibt dort.
Schritt 01
Das Programm beginnt bei deinem Stand: was du schon machst, wie oft, und was davon überhaupt auf die Erektion zielt. Erst danach steht fest, womit du anfängst.
Schritt 02
Wie viele Einheiten am Tag, das legt der Plan fest und nicht deine Ungeduld. Kurze Einheiten, die in einen normalen Tag passen, mit einer Obergrenze, die eingebaut ist und nicht von deiner Tagesform abhängt.
Schritt 03
Du notierst, wie lange du die Anspannung hältst; das Programm stellt die Woche neben die Vorwoche. Der Wert selbst ist unwichtig, der Abstand ist die ganze Information.
Womit du anfängst, hängt davon ab, was dein Beckenboden heute schon kann.
Das ist die Zahl, die du wirklich brauchst. „So oft wie möglich“ steht in keinem Programm, weil es keinem Muskel guttut – und der Potenzmuskel ist da keine Ausnahme, nur weil du ihn nicht siehst.
Wer danach sucht, bekommt nicht eine Sorte, sondern drei – und sie stehen unsortiert nebeneinander, als gehörten sie zusammen.
Ihn kannst du gezielt anspannen, und er ist der einzige Posten auf der Liste, der die Erektion direkt trainiert. Gemeint ist die Beckenbodenmuskulatur – im Netz meist Potenzmuskel genannt.
Spazierengehen, Intervalltraining, Kraftübungen, ein paar Yogahaltungen: Für Kreislauf und Gefäße ist das sinnvoll. Neutral ist es trotzdem nicht. Hartes Core-Training macht den Beckenboden mit der Zeit überaktiv, dauerhaft schweres Heben und harte Stoßbelastung schwächen ihn. Bei einem überaktiven Beckenboden ist Anspannen zuerst das Falsche: Wer Schmerzen im Becken, ständigen Harndrang oder Probleme beim Wasserlassen kennt, lässt das abklären, bevor er anfängt.
Penistraining, Schwellkörpertraining, gern auch „geheime Tricks“ genannt: Im Penis sitzt kein Muskel, den du willentlich anspannen könntest. Eine Übung am Organ selbst gibt es in diesem Programm deshalb nicht.
Die richtige Sorte auszuwählen ist die kleinere Hälfte der Arbeit. Eine Liste hört genau da auf, wo dein Training anfängt: bei der Frage, wie oft.
Das komplette Beckenbodentraining, Schritt für Schritt – wie eine Einheit aufgebaut ist und wie es über die Wochen weitergeht: Beckenbodentraining für Männer
Ob bei dir Kopf oder Körper überwiegt und wie du das ohne Selbstdiagnose einordnest: Erektionsstörungen: Kopf oder Körper
Training ist Training. Erektile Dysfunktion ist ein ärztlicher Befund; eine Übung ist keiner. Übungen machen einen Muskel stärker, und das ist alles, was sie tun. Der Arzttermin steht im Programm vor der ersten Übung, und die Übungen kommen dazu, nicht an seine Stelle.
Eine Sache kannst du selbst einordnen, und nur diese eine: Wenn es in wirklich jeder Situation passiert, ausnahmslos, spricht das eher für eine körperliche Ursache. Dann muss das ärztlich abgeklärt werden, bevor du dir eine Trainingsfrage stellst.
Über deine Erektion entscheidet nicht, welche Übung du wählst, sondern wie oft du sie machst, wie viel Ruhe dazwischen liegt und wann du das Ergebnis zum ersten Mal ablesen kannst.
Was fehlt, ist die Häufigkeit, die zu deinem Stand passt.
Selbstauskünfte von Nutzern, programmübergreifend erhoben, vier Wochen nach dem Start. Es sind keine Messwerte zur Erektion, und sie sagen nichts darüber, was bei dir passiert.
Nicht aus einer. Deine erste Woche kann heute anfangen.
Aus den Rückmeldungen von Nutzern:
„Mein Selbstvertrauen war am Tiefpunkt, und ich hatte Mühe, ihn hochzukriegen. Nach den täglichen Übungen hat sie die Veränderung definitiv bemerkt, und jetzt kriegt sie nicht genug davon.“
„Ich fing an zu glauben, mein Sexleben verabschiede sich langsam. The Coach hat mir meine Kraft zurückgegeben, und mein Selbstvertrauen.“
„Meine Erfahrung mit der App von The Coach ist sehr gut. Die Lektionen und Übungen haben mir enorm geholfen. Ich habe viel mehr Selbstvertrauen – in mich und in mein Aussehen. Intime Momente sind längst nicht mehr so angespannt wie früher, weil ich die Ratschläge aus der App befolge.“
„Erektionsprobleme, vorzeitige Ejakulation und Co. lösen sich nicht über Nacht: Es ist ein Programm, das auf Beständigkeit und Geduld setzt. Bei mir hat es funktioniert.“
Entstanden ist es mit klinischen Forscherinnen und Forschern, zertifizierten Sexualtherapeutinnen und -therapeuten und medizinischen Fachleuten, darunter praktizierende Urologinnen und Urologen.
Gerard Greene
Physiotherapeut mit Schwerpunkt Männergesundheit und Dozent an der Coventry University.
Dr. Susie Gronski
Physiotherapeutin, zertifizierte Sexualberaterin und Gründerin einer Klinik für männliche Beckengesundheit.
Natalie Goldberg
Zertifizierte Sexual- und Familientherapeutin für bessere intime Beziehungen und persönliches Wohlbefinden.
Dr. Amy Pearlman
Fachärztin für Urologie, spezialisiert auf männliches sexuelles Wohlbefinden, Leistungsfähigkeit und Hormongesundheit.
Dr. Justin Houman
Facharzt für Urologie mit UCLA-Ausbildung, Spezialist für männliche Reproduktions- und Sexualgesundheit.
Cameron Fraser
Australiens führender Sex-Coach für Männer, spezialisiert auf männliches sexuelles Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit.
Ben Greenfield
13-facher Ironman-Triathlet, Bestsellerautor und anerkannter Experte für Gesundheit, Fitness und Leistung.
Dr. Gary Shlifer
Facharzt für Innere Medizin, spezialisiert auf Prävention, Ernährung und Anti-Aging.
Den Muskel dahinter, ja. Die Erektion selbst ist nichts, was du ausführst; sie passiert oder sie passiert nicht. Trainierbar ist der Potenzmuskel, der das Blut im Penis hält, und der reagiert auf regelmäßige Übung wie jeder andere Muskel auch.
Ein- bis zweimal am Tag. Zweimal ist eine Grenze, keine Vorgabe: Wer sie ausreizt, trainiert nicht schneller, sondern nur öfter müde. Wichtiger als die Anzahl ist der Abstand dazwischen. Für das ganze Tagespensum rechne mit 10 bis 20 Minuten, geschätzt und nicht gestoppt.
Am Training selbst nichts, an der Geduld schon: Muskelgewebe reagiert auch mit 60 auf regelmäßige Reize, nur langsamer als mit 30. Was mit den Jahren häufiger dazukommt, sind körperliche Ursachen wie Bluthochdruck, Diabetes oder Nebenwirkungen von Medikamenten. Die müssen ärztlich abgeklärt werden, egal wie fleißig du übst.
Nach sieben Tagen merkt praktisch niemand etwas, und das ist der Normalfall, nicht dein Sonderfall. Was du in Woche eins veränderst, ist die Ansteuerung: Du triffst den Muskel zuverlässiger. Spürbar wird es erst, wenn Kraft dazukommt, und dafür rechne mit vier bis sechs Wochen.
Nein, und so war es nie gedacht. Ein Arzt kann Blutdruck, Blutzucker, Hormone und Medikamente prüfen; ein Trainingsplan kann das nicht und tut auch nicht so. Beides läuft nebeneinander – der Arzt zuerst.
Zwei Wege. Schreib an support@the.coach und ein echter Mensch aus unserem Team antwortet dir, meist innerhalb eines Tages. Oder öffne die App, geh zum „Heute“-Tab, tippe auf dein Profil und wähle „Support“. Beides landet bei denselben Leuten.
Standhaft bleiben, zusammengestellt nach deinen Antworten: das tägliche Training für den Potenzmuskel, dazu der mentale Teil und die Fertigkeiten für den Moment selbst. Ohne Geräte, im Alltag machbar. Vier bis sechs Wochen, bis du einen Unterschied merkst. Die App ist kostenpflichtig.
Weder noch. Der Potenzmuskel lässt sich überall anspannen, im Sitzen wie im Stehen, und niemand sieht es. Du brauchst dein Handy und einen Ort, an dem du ungestört bist. Später im Programm gibt es Einheiten, die zu zweit gedacht sind; für den Trainingsteil, um den es hier geht, brauchst du niemanden.