Übungen für die Erektion:
Die Übung findest du überall. Wie oft, wie lange, wie viel Pause: nirgends.

Die Übung hast du längst. Überall dieselbe, meist in einer Liste mit Spazierengehen, Intervalltraining und zwei Yogahaltungen, als gehörte das alles zusammen. Was nirgends dabeisteht, ist die zweite Hälfte der Anleitung: wie oft du übst, wie viel Pause dazwischen gehört und ab welcher Woche du überhaupt beurteilen kannst, ob sich etwas tut. Diese zweite Hälfte ist kein Detail an der Übung. Von ihr hängt ab, ob das Training überhaupt etwas bringt – und mehr davon, öfter, ist einer der Wege, auf denen es schiefgeht.

So oft ist richtig für mich
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Potenzmuskulatur trainieren: was da eigentlich arbeitet

Potenzmuskel und Potenzmuskulatur sind die Wörter, die im Netz stehen. Anatomisch ist damit die Beckenbodenmuskulatur gemeint, und das ist ein echter Muskel, kein Bild: der, mit dem du den Urinstrahl kurz stoppen könntest. Einmal als Suchhilfe – nicht als Übung.

Seine Aufgabe bei der Erektion ist rein mechanisch. Er drückt die Venen im Penis zusammen, sodass das Blut, das angekommen ist, auch dort bleibt. Schafft er das nicht mehr, hält die Erektion nicht, und genau das gilt im Programm als der häufigste Grund für Erektionsprobleme.

Wie Standhaft bleiben das Erektionstraining aufbaut

Standhaft bleiben ist das Programm, das The Coach genau dafür entwickelt hat. Es fängt nicht mit einer Übungsliste an, sondern mit deinem Stand. Danach richtet sich das Pensum: wie oft du am Tag trainierst, wie lange das zusammen dauert (10 bis 20 Minuten) und wie viel Ruhe dazwischenliegt. Was in ärztliche Hände gehört, bleibt dort.

Schritt 01

Einordnen, bevor du zählst

Das Programm beginnt bei deinem Stand: was du schon machst, wie oft, und was davon überhaupt auf die Erektion zielt. Erst danach steht fest, womit du anfängst.

Schritt 02

Die Häufigkeit, nicht die Menge

Wie viele Einheiten am Tag, das legt der Plan fest und nicht deine Ungeduld. Kurze Einheiten, die in einen normalen Tag passen, mit einer Obergrenze, die eingebaut ist und nicht von deiner Tagesform abhängt.

Schritt 03

Der Abstand zur Vorwoche

Du notierst, wie lange du die Anspannung hältst; das Programm stellt die Woche neben die Vorwoche. Der Wert selbst ist unwichtig, der Abstand ist die ganze Information.

Den Muskel kennst du jetzt. Deine Häufigkeit noch nicht.

Womit du anfängst, hängt davon ab, was dein Beckenboden heute schon kann.

Meine Häufigkeit bestimmen

Erektion trainieren: ein- bis zweimal am Tag, mit echter Pause

Das ist die Zahl, die du wirklich brauchst. „So oft wie möglich“ steht in keinem Programm, weil es keinem Muskel guttut – und der Potenzmuskel ist da keine Ausnahme, nur weil du ihn nicht siehst.

01Regel
Ein- bis zweimal täglich. Zweimal ist die Obergrenze, nicht das Ziel.
02Regel
Dazwischen gehört Ruhe. Muskeln werden in der Pause stärker, nicht während der Anspannung.
03Regel
Das komplette Programm kostet dich 10 bis 20 Minuten am Tag. Grob geschätzt, ohne Stoppuhr.
04Regel
Eine Wiederholungszahl bekommst du hier nicht. Sie hängt davon ab, wo du startest, und eine erfundene Zahl nützt dir nichts.
05Regel
Beurteile es frühestens nach vier Wochen. Vorher misst du nur deine Geduld.

Erektionstraining für Männer beurteilen: eine Woche gegen vier bis sechs

Nach einer Woche

Was du spürst, ist deine Erwartung, nicht dein Beckenboden
Es fehlt dir sogar der Vergleichswert von letzter Woche
Die naheliegende Reaktion ist, mehr und länger zu üben
Genau das macht es langsamer statt schneller

Nach vier bis sechs Wochen

Wer härtere Erektionen trainieren will, kann zum ersten Mal überhaupt urteilen
Deine notierten Sekunden kannst du mit dem Wert der Vorwoche vergleichen
Du siehst den Abstand, keine erfundene Zielzeit
Die Häufigkeit bleibt gleich, nur der Vergleich wird aussagekräftig

Übungen für die Erektion: drei Sorten stehen auf denselben Listen

Wer danach sucht, bekommt nicht eine Sorte, sondern drei – und sie stehen unsortiert nebeneinander, als gehörten sie zusammen.

Der Muskel, der das Blut hält.

Ihn kannst du gezielt anspannen, und er ist der einzige Posten auf der Liste, der die Erektion direkt trainiert. Gemeint ist die Beckenbodenmuskulatur – im Netz meist Potenzmuskel genannt.

Allgemeine Fitness hilft – auf Umwegen.

Spazierengehen, Intervalltraining, Kraftübungen, ein paar Yogahaltungen: Für Kreislauf und Gefäße ist das sinnvoll. Neutral ist es trotzdem nicht. Hartes Core-Training macht den Beckenboden mit der Zeit überaktiv, dauerhaft schweres Heben und harte Stoßbelastung schwächen ihn. Bei einem überaktiven Beckenboden ist Anspannen zuerst das Falsche: Wer Schmerzen im Becken, ständigen Harndrang oder Probleme beim Wasserlassen kennt, lässt das abklären, bevor er anfängt.

Das Organ selbst lässt sich nicht anspannen.

Penistraining, Schwellkörpertraining, gern auch „geheime Tricks“ genannt: Im Penis sitzt kein Muskel, den du willentlich anspannen könntest. Eine Übung am Organ selbst gibt es in diesem Programm deshalb nicht.

Was danach noch fehlt

Die richtige Sorte auszuwählen ist die kleinere Hälfte der Arbeit. Eine Liste hört genau da auf, wo dein Training anfängt: bei der Frage, wie oft.

Das komplette Beckenbodentraining, Schritt für Schritt – wie eine Einheit aufgebaut ist und wie es über die Wochen weitergeht: Beckenbodentraining für Männer

Ob bei dir Kopf oder Körper überwiegt und wie du das ohne Selbstdiagnose einordnest: Erektionsstörungen: Kopf oder Körper

Übungen gegen Erektionsstörungen ersetzen keinen Arzt

Training ist Training. Erektile Dysfunktion ist ein ärztlicher Befund; eine Übung ist keiner. Übungen machen einen Muskel stärker, und das ist alles, was sie tun. Der Arzttermin steht im Programm vor der ersten Übung, und die Übungen kommen dazu, nicht an seine Stelle.

Eine Sache kannst du selbst einordnen, und nur diese eine: Wenn es in wirklich jeder Situation passiert, ausnahmslos, spricht das eher für eine körperliche Ursache. Dann muss das ärztlich abgeklärt werden, bevor du dir eine Trainingsfrage stellst.

Über deine Erektion entscheidet nicht, welche Übung du wählst, sondern wie oft du sie machst, wie viel Ruhe dazwischen liegt und wann du das Ergebnis zum ersten Mal ablesen kannst.

Du weißt jetzt, welche Sorte Übung zählt.

Was fehlt, ist die Häufigkeit, die zu deinem Stand passt.

Meinen Plan festlegen

Was Männer nach vier Wochen Training berichten

Selbstauskünfte von Nutzern, programmübergreifend erhoben, vier Wochen nach dem Start. Es sind keine Messwerte zur Erektion, und sie sagen nichts darüber, was bei dir passiert.

58%
hatten beim Sex mehr Kontrolle
55%
empfanden Sex als deutlich befriedigender
39%
berichteten von mehr Lust
41%
hatten häufiger Sex

Diese Zahlen kommen aus vier Wochen Übung.

Nicht aus einer. Deine erste Woche kann heute anfangen.

Meine ersten vier Wochen

Angefangen und drangeblieben

Aus den Rückmeldungen von Nutzern:

„Mein Selbstvertrauen war am Tiefpunkt, und ich hatte Mühe, ihn hochzukriegen. Nach den täglichen Übungen hat sie die Veränderung definitiv bemerkt, und jetzt kriegt sie nicht genug davon.“

Elsa the Drame queen

„Ich fing an zu glauben, mein Sexleben verabschiede sich langsam. The Coach hat mir meine Kraft zurückgegeben, und mein Selbstvertrauen.“

Buffjudd

„Meine Erfahrung mit der App von The Coach ist sehr gut. Die Lektionen und Übungen haben mir enorm geholfen. Ich habe viel mehr Selbstvertrauen – in mich und in mein Aussehen. Intime Momente sind längst nicht mehr so angespannt wie früher, weil ich die Ratschläge aus der App befolge.“

Mark Rushby

„Erektionsprobleme, vorzeitige Ejakulation und Co. lösen sich nicht über Nacht: Es ist ein Programm, das auf Beständigkeit und Geduld setzt. Bei mir hat es funktioniert.“

crazykirk35

Die Spezialisten hinter diesem Programm

Entstanden ist es mit klinischen Forscherinnen und Forschern, zertifizierten Sexualtherapeutinnen und -therapeuten und medizinischen Fachleuten, darunter praktizierende Urologinnen und Urologen.

Gerard Greene

Physiotherapeut mit Schwerpunkt Männergesundheit und Dozent an der Coventry University.

Dr. Susie Gronski

Physiotherapeutin, zertifizierte Sexualberaterin und Gründerin einer Klinik für männliche Beckengesundheit.

Natalie Goldberg

Zertifizierte Sexual- und Familientherapeutin für bessere intime Beziehungen und persönliches Wohlbefinden.

Dr. Amy Pearlman

Fachärztin für Urologie, spezialisiert auf männliches sexuelles Wohlbefinden, Leistungsfähigkeit und Hormongesundheit.

Dr. Justin Houman

Facharzt für Urologie mit UCLA-Ausbildung, Spezialist für männliche Reproduktions- und Sexualgesundheit.

Cameron Fraser

Australiens führender Sex-Coach für Männer, spezialisiert auf männliches sexuelles Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit.

Ben Greenfield

13-facher Ironman-Triathlet, Bestsellerautor und anerkannter Experte für Gesundheit, Fitness und Leistung.

Dr. Gary Shlifer

Facharzt für Innere Medizin, spezialisiert auf Prävention, Ernährung und Anti-Aging.

Weitere Programme von The Coach

Sex ist eine Fähigkeit

Meistere ihre Lust, Stufe für Stufe.

Zum Programm

Länger durchhalten

Echte Kontrolle über deine Erregung in acht Wochen.

Zum Programm

Allgemeine Gesundheit

Steigere dein Testosteron und hol dir deine Energie zurück.

Zum Programm

Bevor du startest

Kann man eine Erektion trainieren?

Den Muskel dahinter, ja. Die Erektion selbst ist nichts, was du ausführst; sie passiert oder sie passiert nicht. Trainierbar ist der Potenzmuskel, der das Blut im Penis hält, und der reagiert auf regelmäßige Übung wie jeder andere Muskel auch.

Wie oft sind Übungen für die Erektion sinnvoll?

Ein- bis zweimal am Tag. Zweimal ist eine Grenze, keine Vorgabe: Wer sie ausreizt, trainiert nicht schneller, sondern nur öfter müde. Wichtiger als die Anzahl ist der Abstand dazwischen. Für das ganze Tagespensum rechne mit 10 bis 20 Minuten, geschätzt und nicht gestoppt.

Erektionstraining im Alter – ändert sich etwas?

Am Training selbst nichts, an der Geduld schon: Muskelgewebe reagiert auch mit 60 auf regelmäßige Reize, nur langsamer als mit 30. Was mit den Jahren häufiger dazukommt, sind körperliche Ursachen wie Bluthochdruck, Diabetes oder Nebenwirkungen von Medikamenten. Die müssen ärztlich abgeklärt werden, egal wie fleißig du übst.

Ich mache das seit einer Woche und merke nichts.

Nach sieben Tagen merkt praktisch niemand etwas, und das ist der Normalfall, nicht dein Sonderfall. Was du in Woche eins veränderst, ist die Ansteuerung: Du triffst den Muskel zuverlässiger. Spürbar wird es erst, wenn Kraft dazukommt, und dafür rechne mit vier bis sechs Wochen.

Reicht das statt eines Arztbesuchs?

Nein, und so war es nie gedacht. Ein Arzt kann Blutdruck, Blutzucker, Hormone und Medikamente prüfen; ein Trainingsplan kann das nicht und tut auch nicht so. Beides läuft nebeneinander – der Arzt zuerst.

Wie erreiche ich euch?

Zwei Wege. Schreib an support@the.coach und ein echter Mensch aus unserem Team antwortet dir, meist innerhalb eines Tages. Oder öffne die App, geh zum „Heute“-Tab, tippe auf dein Profil und wähle „Support“. Beides landet bei denselben Leuten.

Was steckt eigentlich in der App?

Standhaft bleiben, zusammengestellt nach deinen Antworten: das tägliche Training für den Potenzmuskel, dazu der mentale Teil und die Fertigkeiten für den Moment selbst. Ohne Geräte, im Alltag machbar. Vier bis sechs Wochen, bis du einen Unterschied merkst. Die App ist kostenpflichtig.

Brauche ich Geräte oder eine Partnerin?

Weder noch. Der Potenzmuskel lässt sich überall anspannen, im Sitzen wie im Stehen, und niemand sieht es. Du brauchst dein Handy und einen Ort, an dem du ungestört bist. Später im Programm gibt es Einheiten, die zu zweit gedacht sind; für den Trainingsteil, um den es hier geht, brauchst du niemanden.

Wie oft, wie lange, wie viel Pause – in einem Programm statt in einer Liste.

Standhaft bleiben legt beides fest: womit du anfängst und wie oft. Den Rest machst du.

Mein Programm starten