Schwellkörpertraining:
Fast jede Anleitung dazu trainiert den Beckenboden – und keine sagt es.

Gib das Wort in die Suche ein, und du bekommst Übungen. Sieh genau hin: Fast alle sind Beckenbodenübungen, einsortiert unter einem Begriff, der das Schwellgewebe im Penis meint. Das ist kein Trick – dieses Gewebe wird gefüllt, nicht angespannt; am Organ selbst gibt es keine Wiederholungen. Nur benennt das niemand, und deshalb fühlt sich das Training an, als ginge es am Ziel vorbei. Also benennen wir es: was wirklich Wiederholungen annimmt – und den einen Fall, in dem Training nichts ausrichtet.

Was bei mir trainierbar ist
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Kann man Schwellkörper trainieren? Was beim Schwellkörpertraining wirklich arbeitet

Im Penis verlaufen zwei Schwellkörper, zwei Kammern aus schwammartigem Gewebe. Kommt das Erregungssignal an, öffnen sich die Gefäße, die sie versorgen. Die Kammern füllen sich, die Venen in der Hülle ringsum werden zusammengedrückt – das Blut bleibt drin. Fällt der Blutzufluss ab oder öffnen sich diese Venen wieder, ist die Erektion vorbei.

Das ist die ganze Mechanik. Und sie erklärt, warum der Begriff in die Irre führt: Gefüllt wird das Gewebe, angespannt wird es nie. Trainierbar ist immer nur das, was es füllt und dicht hält – der Zufluss und der Verschluss.

Das Gewebe.

Zwei Kammern, die sich füllen. Hier zieht sich nichts auf Kommando zusammen.

Der Zufluss.

Wie leicht sich die Gefäße öffnen, entscheidet, wie viel ankommt.

Der Verschluss.

Ein Muskelring drückt die Venen zu und hält das Blut drin. Dieser Teil lässt sich trainieren.

Das Signal.

Nichts davon startet, solange das Nervensystem es nicht zulässt.

Von diesen vieren nimmt genau einer Wiederholungen an: der Muskelring. Das ist weniger, als der Begriff verspricht, und es ist der einzige Teil der Mechanik, der überhaupt Befehle annimmt. Welche Übungen er braucht, findest du unter Übungen für die Erektion. Und wo dir stattdessen ein Gerät oder ein Rezept begegnet: Damit gehst du zum Arzt, und dabei belassen wir es.

Standhaft bleiben fängt beim Muskel an, nicht beim Organ

Der Muskelring, der die Venen zudrückt, ist der Teil mit Wiederholungen. Dort beginnt das Programm; die andere Hälfte, der Kreislauf, bleibt bei dir und deinem Arzt.

Schritt 01

Eine Minute Fragen

Was dir schon auffällt, entscheidet, wo du einsteigst.

Schritt 02

Erst der Teil, der hält

Der Plan startet dort, wo Wiederholungen ankommen – und nicht am Organ, das du ohnehin nicht ansteuerst.

Schritt 03

Tägliche Einheiten

Zehn bis zwanzig Minuten, jeden Tag angeleitet.

Jetzt weißt du, welcher Teil Wiederholungen annimmt.

Eine Minute Fragen, dann ein Plan, der genau dort einsteigt.

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Durchblutung im Penis verbessern: was den Zufluss wirklich bewegt

Potenz steigern, Schwellkörper trainieren, härtere Erektionen – egal, was du eingetippt hast: Die zweite Hälfte der Antwort ist keine Penisübung. Dieselben Gefäße versorgen die beiden Kammern und alles andere im Körper. Was sie weitstellt, weitet auch jede andere Arterie. Wer die Penisdurchblutung fördern will, arbeitet an einem Kreislauf, der im ganzen Körper derselbe ist.

Bewegung, Schlaf, Blutdruck, Cholesterin, Blutzucker, Gewicht, Rauchen, Alkohol. Das ist die Liste. Sie ist langweilig, und sie ist die einzige, die den Zufluss tatsächlich bewegt.

Wenn zu wenig Blut ankommt, heißt das Wort dafür Durchblutungsstörung. Das ist ein Befund, den ein Arzt erhebt – keiner, den du an dir selbst erhebst.

Erektionsprobleme sind häufig das erste sichtbare Zeichen eines Gefäßproblems – oft drei bis fünf Jahre, bevor am Herzen etwas auffällt. Das ist kein Grund zur Panik und ein guter Grund, es abklären zu lassen, statt weiterzutrainieren, als wäre nichts. Wenn das schleichend gekommen ist und in jeder Situation da ist, gehst du damit zuerst zum Arzt.

Venöses Leck: was der Begriff meint – und was Training daran nicht ändert

Wenn Blut ankommt, aber nicht bleibt, nennen Ärzte eine der möglichen Ursachen ein venöses Leck: Die Venen, die eigentlich zugedrückt werden, schließen nicht dicht, und der Druck fällt so schnell ab, wie er aufgebaut wird.

Dazu sind zwei Dinge wahr, und sie müssen zusammen gesagt werden.

Das Erste: Ein schwacher Beckenboden macht genau dieselben Beschwerden. Der Muskel, der diese Venen dicht hält, kann schlicht zu schwach dafür sein, und genau das steckt oft dahinter, wenn Männer ihre Erektion nicht halten. Daran lässt sich arbeiten, und zwar mit Wiederholungen: wie, steht unter Beckenbodentraining für Männer. Das ist der Muskel rings um die Venen, nicht das Schwellgewebe selbst.

Das Zweite, und es ist das Wichtigere: Wenn der Defekt in der Struktur liegt – wenn also die Venenwand selbst nicht mehr hält –, ändert Training daran nichts. Keine Übung macht eine Vene wieder dicht, die nicht mehr dicht wird. Wer dir etwas anderes erzählt, will dir etwas verkaufen.

Welches von beidem es bei dir ist, entscheidet niemand aus der Ferne, und wir versuchen es hier auch nicht. Nichts davon ist eine Diagnose. Wahr bleibt: Die trainierbare Hälfte ist in beiden Fällen die Arbeit wert, und die andere braucht einen Namen von jemandem, der dich untersucht hat.

Der Teil, der hält, ist der Teil, den du trainieren kannst.

Ein paar Fragen zu dir, danach steht fest, womit du anfängst.

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Mehr Blut im Penis: die fünf Stellen, an denen sich das entscheidet

Wie viel Blut ankommt und wie lange es bleibt, entscheidet sich nicht an einer Stelle, sondern an fünf. Eine davon nimmt Wiederholungen an, die übrigen hängen an deinem Alltag und an dem, was ärztlich schon behandelt wird.

01Stelle
Die Gefäße. Kein Training erreicht sie direkt; sie folgen dem, was du sonst mit deinem Körper machst.
02Stelle
Der Beckenboden. Der Ring, der die Venen schließt. Der einzige Teil mit echten Wiederholungen.
03Stelle
Das Nervensystem. Im Alarmzustand geht das Blut in Arme und Beine, weg aus der Körpermitte.
04Stelle
Die Nacht. Erektionen im Schlaf sind die Testläufe deines Körpers.
05Stelle
Was schon behandelt wird. Blutdruck, Blutzucker, Cholesterin: Gut eingestellt, arbeiten sie nicht mehr gegen dich.

Zwei Adressen für dieselbe Erektion

Am Organ selbst

Grifftechniken und Halteübungen am Organ
Dehnen und Ziehen, damit „mehr reinpasst“
Alles, was verspricht, die Schwellkörper zu vergrößern
Geräte, die ohne ärztliche Begleitung im Warenkorb landen

An Muskel und Kreislauf

Beckenbodentraining, das den Muskelring stärkt
Bewegung, Schlaf und Gewicht – die unspektakuläre Hälfte
Behandeln, was längst diagnostiziert ist
Einen schleichenden Beginn ärztlich abklären lassen

Beim Schwellkörpertraining arbeitet nie das Gewebe selbst, sondern der Muskel, der das Blut drin hält – und der Kreislauf, der es überhaupt erst dorthin bringt.

Vier Wochen, und was Männer danach berichtet haben

Befragt wurden Männer nach vier Wochen im Programm. Keine dieser Zahlen misst Durchblutung – gemessen wurde, was sie im Bett gemerkt haben.

58%
hatten beim Sex mehr Kontrolle
55%
fanden Sex deutlich befriedigender
39%
berichteten von mehr Lust
41%
hatten häufiger Sex

Diese Zahlen sind in vier Wochen entstanden.

Fang deine vier Wochen bei dem Teil an, der Wiederholungen annimmt.

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Was Nutzer sagen, die beim trainierbaren Teil angefangen haben

Rückmeldungen aus der App.

„Ich nutze die App seit ein paar Wochen, und wenn überhaupt, hat sie meiner Gesundheit insgesamt gutgetan. Das Training bringt das Blut in Bewegung. Es gibt jede Menge gute Informationen über Männergesundheit und über deine sexuelle Gesundheit.“

Trent

„Das ist mit Abstand das beste Programm zum Stärken des PC-Muskels, das es gibt. Es ist wirklich ganzheitlich und passt sich persönlich an deine Ziele und an den aktuellen Stand deiner Muskulatur an. Dazu kommen Themen wie der Umgang mit Angst und Achtsamkeit.“

Borghi.L

„Ein ausgezeichnetes Trainingsprogramm, ich wünschte nur, ich hätte es früher gefunden. Die Wissenschaft hinter dem gezielten Training bestimmter Beckenbodenmuskeln war beeindruckend, ohne zu viel Platz einzunehmen. Das Tempo und der Zeitaufwand haben es leicht gemacht, dass es zur Gewohnheit wird.“

Chris Davis

„Die App hält dich motiviert, indem sie dir Erinnerungen schickt. Es gibt verschiedene Artikel, die dir helfen, die eigentliche Ursache des Problems zu verstehen, und Übungen, mit denen sich der Beckenboden und die Ausdauer aufbauen. Ich kann die App empfehlen, sie lohnt sich.“

ricky9033

Mit wem dieses Programm entstanden ist

Urologen, Physiotherapeuten mit Schwerpunkt Männergesundheit und Sexualtherapeuten haben an diesem Programm mitgearbeitet.

Gerard Greene

Physiotherapeut mit Schwerpunkt Männergesundheit und Dozent an der Coventry University.

Dr. Susie Gronski

Physiotherapeutin, zertifizierte Sexualberaterin und Gründerin einer Klinik für männliche Beckengesundheit.

Natalie Goldberg

Zertifizierte Sexual- und Familientherapeutin für bessere intime Beziehungen und persönliches Wohlbefinden.

Dr. Amy Pearlman

Fachärztin für Urologie, spezialisiert auf männliches sexuelles Wohlbefinden, Leistungsfähigkeit und Hormongesundheit.

Dr. Justin Houman

Facharzt für Urologie mit UCLA-Ausbildung, Spezialist für männliche Reproduktions- und Sexualgesundheit.

Cameron Fraser

Australiens führender Sex-Coach für Männer, spezialisiert auf männliches sexuelles Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit.

Ben Greenfield

13-facher Ironman-Triathlet, Bestsellerautor und anerkannter Experte für Gesundheit, Fitness und Leistung.

Dr. Gary Shlifer

Facharzt für Innere Medizin, spezialisiert auf Prävention, Ernährung und Anti-Aging.

Was The Coach sonst noch trainiert

Sex ist eine Fähigkeit

Meistere ihre Lust, Stufe für Stufe.

Zum Programm

Länger durchhalten

Echte Kontrolle über deine Erregung in acht Wochen.

Zum Programm

Allgemeine Gesundheit

Steigere dein Testosteron und hol dir deine Energie zurück.

Zum Programm

Häufige Fragen

Schwellkörpertraining – wie oft?

Die Frage gehört zur Übung, nicht zum Begriff, und die Übung ist Beckenbodentraining. Der Muskel verträgt ein bis zwei Einheiten täglich, wenn die Erholung dazwischen stimmt. Wie sich das über die Wochen verändert, findest du unter Übungen für die Erektion.

Was ist Schwellkörpertraining überhaupt?

Ein Sammelbegriff, kein eigener Übungstyp. Gemeint ist alles, was die Erektionsmechanik stärkt: der Muskelring, der die Venen zudrückt, und der Kreislauf, der das Blut liefert. Das Schwellgewebe selbst kommt darin nicht vor, es lässt sich nicht anspannen. Deshalb besteht praktisch jedes Programm unter diesem Namen aus Beckenbodenübungen.

Was steckt in der App?

Ein Tagesplan, angeleitete Einheiten und ein Fortschritt, der sich an dich anpasst – zehn bis zwanzig Minuten täglich. Die meisten merken die ersten Veränderungen nach vier bis sechs Wochen. In der App liegt der Tag im Tab „Heute“; über „Support“ erreichst du ein echtes Team, meist innerhalb eines Tages.

Brauche ich ein Gerät oder eine Partnerin dafür?

Nein. Kein Gerät, kein Zubehör, keine Partnerin. Die Arbeit am Beckenboden machst du allein, und die andere Hälfte, der Kreislauf, läuft ohnehin über deinen Alltag. Es ist auch kein Dokument zum Herunterladen, sondern ein Plan, der jeden Tag weitergeht.

Wie erreiche ich euch?

Zwei Wege. Schreib an support@the.coach und ein echter Mensch aus unserem Team antwortet dir, meist innerhalb eines Tages. Oder öffne die App, geh zum „Heute“-Tab, tippe auf dein Profil und wähle „Support“. Beides landet bei denselben Leuten.

Das Wort zeigt aufs Organ. Der Plan fängt dort an, wo sich etwas bewegen lässt.

Zehn bis zwanzig Minuten am Tag, angeleitet, angefangen beim Muskel, der die Venen zudrückt.

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