Beckenbodentraining für Männer:
die Muskeln finden und gezielt üben

Du willst trainieren – also fangen wir gleich damit an. Erst den Muskel finden: Man spannt leicht stattdessen Po, Oberschenkel und Bauch an und wundert sich, warum sich monatelang nichts ändert. Danach geht es darum, regelmäßig zu üben und dabei auf die richtige Bewegung zu achten. Der Beckenboden ist eine einzige Muskelplatte mit einer ganzen Aufgabenliste – Kontinenz, Erektion, Ejakulationsreflex, Empfindlichkeit, Stütze für die Prostata. Welche davon dich hergebracht hat, entscheidet, worauf es beim Beckenbodentraining für dich ankommt. Das Programm „Länger durchhalten“ in der App The Coach verbindet diese Fähigkeiten mit angeleiteten Übungen für den Alltag.

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Wie geht Beckenbodentraining? Die Muskeln finden und richtig anspannen

Der Beckenboden schließt das Becken nach unten ab, zwischen Schambein und Steißbein. Er trägt Blase, Darm und Prostata, die Harnröhre läuft mitten hindurch, und beim Orgasmus zieht er sich von selbst rhythmisch zusammen. Beim Sex arbeiten vor allem zwei Anteile: der Musculus bulbocavernosus – in neueren Texten Musculus bulbospongiosus – und der Musculus ischiocavernosus. Den größten Anteil dieser Schicht kennst du aus älteren Büchern als PC-Muskel, den Musculus pubococcygeus. Wenn du die Beckenbodenmuskulatur trainieren willst, geht es um genau diese Muskelschicht und um keine andere. Alles, was du zusätzlich anspannst, kostet dich nur Wochen.

  1. Der Stopptest.Unterbrich den Harnstrahl ein einziges Mal, nur um das Gefühl kennenzulernen – danach nie wieder. Als Übung bringt der Stopptest der Blase das Falsche bei.
  2. Die Hebebewegung.Richtig ist ein Zug nach innen und oben, so als würdest du im vollen Aufzug einen Wind zurückhalten. Alles andere bleibt ruhig.
  3. Der Handtest.Eine Hand auf den Bauch, eine auf den Po. Spürst du unter einer der Hände Bewegung, trainierst du den falschen Muskel.
  4. Der Blick in den Spiegel.Im Stehen hebt sich die Penisbasis bei einer sauberen Anspannung ein paar Millimeter. Das ist der Bulbocavernosus.
  5. Die Atmung läuft weiter.Hältst du die Luft an, drückst du nach unten, statt zu heben. Das ist eine häufige falsche Bewegung.
  6. Das Loslassen zählt mit.Kannst du eine Anspannung nicht mehr lösen, ist das keine Kraft, sondern Verspannung – und ein verspannter Beckenboden hat davon ohnehin zu viel.

Findest du ihn im Stehen, im Sitzen und im Liegen, musst du das Finden nicht mehr üben. Ab da fängt das eigentliche Beckenbodentraining an. Eine Ausnahme gleich vorweg: Nach einer Prostata-OP, bei Schmerzen im Becken oder wenn sich dein Beckenboden nicht mehr lösen lässt, sprich zuerst mit einem auf Männer spezialisierten Beckenboden-Physiotherapeuten oder mit einem Urologen, bevor du trainierst.

Beginne mit einer angeleiteten Übung

Beantworte ein paar kurze Fragen. So findest du einen passenden Einstieg ins Training.

Mit dem Üben anfangen

Was Beckenbodentraining Männern bringen kann

Dass sich die Ratschläge widersprechen, hat einen einfachen Grund: Beckenbodentraining für Männer wird für ganz verschiedene Zwecke empfohlen, und immer geht es um denselben Muskel. In der Klinik geht es um die Blase, im Fitnessvideo um die Erektion und nach einer Prostata-OP wieder um etwas anderes. Derselbe Muskel, fünf Aufgaben – und keine einzelne Quelle nennt dir alle.

  1. Kontinenz.Der Beckenboden hält Harnröhre und Enddarm dicht. Dafür ist er in Deutschland am bekanntesten – dabei ist das nur eine von fünf Aufgaben.
  2. Erektion.Der Musculus ischiocavernosus drückt auf die Schwellkörperschenkel und hält das Blut dort, wo es hingehört. Härte hängt an der Durchblutung im Becken – und an diesem Muskel.
  3. Kontrolle über den Samenerguss.Beim Orgasmus zieht sich der Beckenboden rhythmisch zusammen und reguliert den Samenerguss mit. Ist der Muskel schwach, kommt der Samenerguss oft schneller; ein kräftiger Beckenboden kann dir mehr Zeit verschaffen.
  4. Empfindlichkeit.Ein trainierter Beckenboden macht dich nicht unempfindlicher. Er gibt dir eine gezielte Anspannung für den Moment, in dem die Empfindungen stark werden, und kann den Punkt hinausschieben, an dem der Reflex kippt.
  5. Stütze für die Prostata.Diese Muskelplatte trägt Blase, Darm, Harnröhre und Prostata und hält die Durchblutung im Becken in Gang. Der Tonus lässt mit dem Alter nach, ebenso bei einem Sitzberuf, nach einer Prostata-OP und bei Übergewicht.

Deshalb sieht Beckenbodentraining von Mann zu Mann anders aus: Der eine trainiert gegen den zu frühen Samenerguss, der Nächste für die Erektion, der Dritte nach einer Operation. Welche Aufgabe dich hergebracht hat, entscheidet, wie oft du trainierst, wie hart – und wie viel der Arbeit aus Loslassen statt Anspannen besteht.

Beckenbodentraining: acht Beckenboden-Übungen für Männer

Du kannst den Beckenboden trainieren, ohne dich hinzulegen, ohne Gerät und ohne dass irgendjemand im Raum etwas mitbekommt. Oft heißt dieselbe Anspannung auch Kegel-Übung – gemeint sind derselbe Muskel und dieselbe Bewegung. Hier sind acht Beckenboden-Übungen. Nimm dir zwei oder drei, die in deinen Tag passen.

01Übung
Das lange Halten. Zieh nach innen und oben, halte die Spannung ruhig, lass dann vollständig los. Das Loslassen dauert genauso lange wie das Halten. Weiteratmen.
02Übung
Die schnellen Impulse. Kurze, saubere Anspannungen hintereinander, jede sofort wieder gelöst. Diese Impulse trainieren die schnellen Muskelfasern, die für den Reflex zuständig sind.
03Übung
Beckenbodentraining im Sitzen. Am Schreibtisch, beide Füße flach am Boden, aufrecht sitzen, Bauch und Po locker. Von außen ist nichts zu sehen. Genau deshalb passt diese Variante so leicht in den Alltag.
04Übung
Im Stehen. Schwerer, weil die Schwerkraft gegen den Muskel arbeitet. Nimm diese Variante erst dazu, wenn die Anspannung im Sitzen sauber gelingt.
05Übung
Im Liegen. Die leichteste Ausgangslage: Rücken am Boden, Knie angewinkelt. Hierher kehrst du zurück, wenn du den Muskel in einer anderen Position nicht mehr spürst.
06Übung
Das Loslassen. Eine eigene Übung, keine Pause. Lass die Spannung bewusst weich werden und tu eine halbe Minute lang gar nichts.
07Übung
Der Alltagsanker. Häng die Anspannung an etwas, das ohnehin jeden Tag passiert: Zähneputzen, rote Ampel, Wasserkocher. Beckenbodentraining scheitert oft am Vergessen, nicht daran, dass es schwer wäre.
08Übung
Beckenboden-Übungen in Sätzen. Ein Satz besteht aus ein paar langen Anspannungen, ein paar schnellen Impulsen und am Schluss aus bewusstem Loslassen. Wie viele Sätze es werden, hängt davon ab, in welcher Trainingswoche du bist.

Beckenbodenübungen für Männer brauchen kein Gerät, keine Matte und keinen Trainingsraum. Was sie brauchen: eine feste Uhrzeit und einen Plan, der Woche für Woche anspruchsvoller wird.

Beim Beckenbodentraining bringt mehr Anspannung nicht automatisch mehr Kontrolle

Ein häufiger Fehler ist nicht die falsche Übung, sondern zu viel davon. Wer zu oft und zu früh anspannt, baut Spannung im Becken auf statt Kraft: Der Muskel ermüdet früher, und der Reflex wird empfindlicher statt ruhiger. Kontrolle heißt auch zu wissen, wann du nicht anspannst.

Falsch

Jede freie Minute anspannen, weil viel angeblich viel hilft
Beim Sex die ganze Zeit anspannen, um länger durchzuhalten
Das Loslassen als Pause behandeln
Härter trainieren, wenn sich nichts tut

Richtig

Feste Einheiten – und dazwischen ein Beckenboden, der neutral bleibt
Kurz vor dem Punkt, an dem es kippt, gezielt anspannen – davor locker bleiben
Das Loslassen genauso üben wie das Halten. Versteckte Spannung im Becken treibt den Reflex an
Erst mit dem Handtest prüfen, ob es überhaupt der richtige Muskel war, und dann dranbleiben

Oft soll der Beckenboden gar nichts tun. Neutral, oder höchstens ein leichter Grundtonus: keine volle Anspannung, nur Aufmerksamkeit. Das ist kein bequemeres Training, sondern der Teil, den die meisten Anleitungen weglassen.

Bei Männern geht es beim Beckenboden um mehr als Kontinenz: Er trägt zu starken Erektionen, zur Kontrolle über den Samenerguss und zu kräftigeren Orgasmen bei – und er stützt die Prostata.

Wie oft Beckenbodentraining? Häufigkeit und Dauer der Übungen

Sechs Wochen – so lange läuft das Beckenboden-Programm in der App, zehn Minuten am Tag, mit Erinnerungen und geführten Audio-Einheiten. Sechs Wochen braucht der Muskel mindestens, um kräftiger zu werden – die ersten Veränderungen merkst du früher. 6 von 10 Männern berichten nach sechs Wochen Kegel-Training von deutlichen Verbesserungen.

  1. Woche 1 und 2 – den Muskel finden, die Technik sauber hinbekommen.Am Anfang geht fast die ganze Arbeit in die Technik: den richtigen Muskel treffen, Bauch und Po locker lassen, weiteratmen. Zu spüren ist wenig. Das ist normal und kein Grund, mehr zu machen.
  2. Woche 3 – hier wird es zäh.Die Technik sitzt, der Reiz des Neuen ist weg, das Ergebnis noch nicht da. Genau jetzt hilft kein Vorsatz, sondern eine Einheit, die morgen früh schon fertig dasteht und keine Entscheidung mehr von dir verlangt.
  3. Woche 4 bis 6 – es wird alltagstauglich.Den ersten spürbaren Unterschied melden Nutzer in den ersten vier Wochen. Es ändert sich mehr als die Kraft: Das Loslassen geht schneller, und du merkst früher, wann es eng wird.

Regelmäßig zu üben braucht Zeit und Gewohnheit. Das Programm hilft dir dabei: Du findest jeden Tag eine vorbereitete Einheit und weißt, welche Übungen anstehen.

Dein Beckenbodentraining in der App: sechs Wochen, zehn Minuten am Tag

Das Programm organisiert die Übungen in täglichen Einheiten und begleitet dich mit Audio-Anleitungen.

Schritt 01

Die The-Coach-App: der Tagesplan mit den Lektionen und der Einheit für heute.

Beantworte ein paar Fragen

Am Anfang steht ein kurzer Fragebogen zu deiner Situation; aus deinen Antworten entsteht dein persönlicher Plan.

Schritt 02

Die The-Coach-App: eine geführte Beckenboden-Einheit mit Timer und Video.

Trainiere zehn Minuten am Tag

Das Beckenboden-Programm läuft sechs Wochen, mit geführten Audio-Einheiten und Erinnerungen. Du musst nicht selbst daran denken, und du musst dir nichts merken.

Schritt 03

Die The-Coach-App: eine laufende Videolektion.

Öffne „Heute“ und leg los

Unter „Heute“ steht die Einheit des Tages, in Minuten und in Schritten. Kommt eine Frage auf, findest du „Support“ über dein Profil.

Bleib mit täglichen Einheiten beim Training

Die Einheit des Tages ist vorbereitet. Nimm dir zehn Minuten und folge der Anleitung.

Meinen persönlichen Plan holen

Wann du medizinischen Rat einholen solltest

Beckenbodentraining ist Training, keine Behandlung. In diesen Fällen geht der erste Weg zu einem auf Männer spezialisierten Beckenboden-Physiotherapeuten oder zum Urologen, bevor du überhaupt anspannst.

Nach einer Prostata-OP

Hier trainierst du gezielt und unter Anleitung, oft mit Rückmeldung von außen. Ein Programm aus dem Netz ersetzt diese Begleitung nicht.

Bei Schmerzen

Schmerzen im Damm, im Hoden, beim Sitzen oder beim Samenerguss sind kein Zeichen für einen schwachen Beckenboden. Anspannen macht sie in aller Regel schlimmer.

Bei einem Beckenboden, der ohnehin zu fest ist

Wenn du die Anspannung nicht mehr lösen kannst, brauchst du Entspannung, nicht mehr Kraft. Das ist das Gegenteil des üblichen Plans.

Vorsorge für die Prostata

Geh regelmäßig zur Vorsorge. Schon eine frühe Erkrankung der Prostata kann die Kontrolle über den Samenerguss beeinflussen – und das merkst du eher im Bett als beim Wasserlassen.

Trifft nichts davon auf dich zu, ist der Beckenboden ein Muskel wie jeder andere: Er wird stärker, wenn du ihn regelmäßig und richtig belastest.

Was Männer nach vier Wochen berichten

Aus einer Umfrage unter The-Coach-Nutzern nach ihren ersten vier Wochen mit der App.

58%
mehr Kontrolle beim Sex
55%
Sex wurde deutlich befriedigender
39%
höhere Libido
41%
häufiger Sex

Deine erste Woche, passend zu deinem Ausgangspunkt

Ein paar Fragen legen deine erste Woche fest. Danach bleibt die App dran, auch in den Wochen, in denen sich scheinbar noch nichts tut.

Zeig mir, wo ich anfange

Was Männer über ihr Training sagen

Bewertungen von Nutzern der App, aus dem Englischen übersetzt.

„Drei Wochen Kegel-Übungen und die Tipps zur Erregungskontrolle: Der Sex mit meiner Frau dauert jetzt 2 Minuten statt etwa 30 Sekunden.“

Ananas2015

„Ich war anfangs skeptisch, aber nach zwei Wochen hat mir meine Frau gesagt, ich soll die App nicht mehr benutzen, weil ich zu lange durchhalte. Gut gemacht, The Coach!“

D.Lazer

„Die ersten 30 Tage geschafft und OMG, das hat auch meine Frau gesagt. Von vorzeitiger Ejakulation dahin, so lange durchzuhalten, wie ich will. Zögere nicht so wie ich damals.“

Woodyoulike2know

„55 Jahre alt. In nur zwei Wochen bin ich von ‚Mensch, du bist schon fertig?‘ zu ‚Bitte komm endlich, Schatz, ich kann nicht mehr‘ gekommen.“

Ricster392

Mit Fachleuten entwickelt

Jedes Programm entsteht mit Urologen, Physiotherapeuten für Beckengesundheit beim Mann und Therapeuten aus der Sexualgesundheit.

Dr. Justin Houman

Facharzt für Urologie mit UCLA-Ausbildung, Spezialist für männliche Reproduktions- und Sexualgesundheit.

Dr. Susie Gronski

Physiotherapeutin, zertifizierte Sexualberaterin und Gründerin einer Klinik für männliche Beckengesundheit.

Cameron Fraser

Australiens führender Sex-Coach für Männer, spezialisiert auf männliches sexuelles Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit.

Dr. Amy Pearlman

Fachärztin für Urologie, spezialisiert auf männliches sexuelles Wohlbefinden, Leistungsfähigkeit und Hormongesundheit.

Gerard Greene

Physiotherapeut mit Schwerpunkt Männergesundheit und Dozent an der Coventry University.

Natalie Goldberg

Zertifizierte Sexual- und Familientherapeutin für bessere intime Beziehungen und persönliches Wohlbefinden.

Dr. Paula Hall

Akkreditierte Psychotherapeutin für Sexualität und Beziehungen, Mitglied führender psychotherapeutischer Fachverbände.

Dr. Justin Lehmiller

Promovierter Sozialpsychologe und Senior Research Fellow am Kinsey Institute.

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Meistere ihre Lust, Stufe für Stufe.

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Steigere dein Testosteron und hol dir deine Energie zurück.

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Vorspiel im Kopf, eine Nachricht nach der anderen.

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Häufige Fragen zum Beckenbodentraining für Männer

Wie oft ist Beckenbodentraining am Tag sinnvoll?

Kurze, feste Einheiten bringen mehr als ständiges Anspannen zwischendurch. Das Programm in der App arbeitet mit zehn Minuten am Tag über sechs Wochen. Zwischen den Einheiten bleibt der Beckenboden neutral – Dauerspannung macht den Reflex mit jeder Woche empfindlicher.

Wie lange dauert es, bis sich etwas ändert?

Muskelkraft verändert sich nicht in Tagen: Beim Beckenbodentraining rechnest du in Wochen. Den ersten spürbaren Unterschied melden Nutzer in den ersten vier Wochen – meist zuerst beim Loslassen, danach bei der Kontrolle. Wer nach zehn Tagen aufhört, hat nicht das Falsche trainiert, sondern zu kurz.

Brauche ich ein Gerät oder einen Beckenbodentrainer?

Nein. Der Beckenboden reagiert auf eine gezielte Anspannung, nicht auf Zubehör. Kugeln, Elektrostimulation und Trainingsstühle lösen kein Technikproblem – und wenn du den falschen Muskel anspannst, verstärkt ein Gerät genau das. Du brauchst deinen Körper, eine Uhrzeit und einen Plan. Den Plan liefert die App.

Kann ich am Schreibtisch trainieren?

Ja. Fast alle Beckenboden-Übungen funktionieren im Sitzen genauso gut, und Beckenbodentraining im Sitzen ist die Form, die am ehesten in den Alltag passt: Du brauchst keinen eigenen Termin dafür, nur einen Stuhl, auf dem du ohnehin schon sitzt.

Hilft Beckenbodentraining bei der Potenz?

Der Musculus ischiocavernosus hält das Blut in den Schwellkörpern, deshalb hängt Härte auch an diesem Muskel. Untersuchungen beschreiben gezieltes Beckenbodentraining als wirksamen Weg, den Tonus dieser Muskeln zu erhöhen; berichtet werden bessere Erektionen, stärkere Orgasmen und mehr Kontrolle über den Samenerguss. Es bleibt Training, keine Behandlung: Halten Erektionsprobleme an, geh damit zum Urologen.

Was ist der PC-Muskel eigentlich?

PC ist die Abkürzung für den Musculus pubococcygeus. Das ist kein eigener Spezialmuskel, sondern der größte Anteil des Beckenbodens zwischen Schambein und Steißbein. Wer vom PC-Muskel spricht, meint also im Wesentlichen den Beckenboden.

Was bekomme ich in der App?

Ein sechswöchiges Beckenboden-Programm mit zehn Minuten Training am Tag, geführte Audio-Einheiten, Erinnerungen und unter „Heute“ die Einheit, die heute dran ist. Deine Antworten legen deinen Einstieg fest; die sechs Wochen bauen aufeinander auf und verlangen nicht jeden Tag dasselbe. Fragen beantwortet dir „Support“ direkt in der App.

Brauche ich dafür meine Partnerin, Zubehör oder besondere Bedingungen?

Nein. Du trainierst allein, angezogen, im Stehen, Sitzen oder Liegen. Im Beckenboden-Programm gibt es keine Übung, für die jemand anderes im Zimmer sein muss, und keine, für die du etwas kaufen musst. Mit deiner Partnerin setzt du später um, was du allein trainiert hast.

Finde deinen Einstieg ins Beckenbodentraining

Beantworte ein paar Fragen, um deinen Trainingsplan zu erhalten.

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