Kegel-Übungen für Männer:
Kegel ist der Name – die Bewegung entscheidet

Kegel ist ein Nachname, kein Verfahren. Auf Deutsch heißt die Übung Beckenbodentraining – am Wort liegt es also nicht. An der Bewegung liegt es. Drei Teile hat sie: anspannen, halten, loslassen. Den dritten lassen die meisten Männer weg. Dazu halten sie die Luft an und ziehen mit dem Po mit. Genau da entscheidet sich, ob Kegel-Übungen bei dir zehn verlorene Minuten am Tag sind oder zehn, die zählen.

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Was sind Kegel-Übungen? Der Mann, der ihnen den Namen gab

Kegel-Übungen für Männer sind gezielte Anspannungen des Beckenbodens – der Muskelplatte, die das Becken nach unten abschließt, Blase, Darm und Prostata trägt und sich beim Orgasmus von selbst zusammenzieht. Dr. Arnold Kegel hat sie in den 1940er-Jahren für seine Patientinnen beschrieben; die Übung bekam seinen Namen, und der Name wanderte unverändert ins Deutsche. Gemeint ist genau das, was im Deutschen Beckenbodentraining heißt. Ein Satz zur Einordnung, ungefragt: Das ist Training, keine Behandlung. Tut das Anspannen weh, gehört der erste Termin dem Urologen.

Der Name gehört einem Menschen. Die Übung ist eine Bewegung. Nur eins davon entscheidet etwas.

Kegel-Übungen für Männer: So läuft das Training in der App

Drei Schritte, und der erste dauert eine Minute.

Schritt 01

Die The-Coach-App: der Tagesplan mit der Einheit für heute.

Sag, worum es geht

Eine Minute Fragen: Kontrolle, Erektion oder beides – und wie viel Zeit du an einem normalen Tag wirklich hast. Danach steht, womit du anfängst.

Schritt 02

Die The-Coach-App: eine geführte Kegel-Einheit mit Timer und Video.

Sechs Wochen, zehn Minuten am Tag

Das Kegel-Programm ist eingebaut: geführte Audio-Einheiten und Erinnerungen an den Abenden, an denen du sonst nicht daran denkst.

Schritt 03

Die The-Coach-App: eine laufende Videolektion zur Übungstechnik.

Öffne „Heute“

Da liegt die Einheit des Tages, Schritt für Schritt. Fragen gehen über „Support“ in deinem Profil.

Anspannen kann fast jeder auf Anhieb.

Was danach zählt, ist nicht der erste Tag. Es ist der vierzehnte.

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Kegel-Übungen: eine Bewegung – anspannen, halten, loslassen

Kegel-Übungen für den Beckenboden bestehen aus vier Sekunden, die du beliebig oft wiederholst. Stimmen diese vier Sekunden, stimmt der Rest von selbst. Stimmen sie nicht, trainierst du wochenlang deinen Po.

  1. Finden.Der Muskel, der den Urinstrahl stoppen würde und der die Hoden ein Stück anhebt – das ist er. Einmal finden reicht; die Wiederholung selbst sind erst die drei Schritte danach. Den Strahl zu unterbrechen ist der Test, nicht die Übung.
  2. Anspannen.Nach innen und nach oben ziehen. Sonst bewegt sich nichts: nicht der Po, nicht die Oberschenkel, nicht der Bauch. Wenn dein Atem stockt, zieht gerade etwas anderes mit.
  3. Halten.Ein bis zwei Sekunden, ruhig, und atme dabei weiter aus. Länger ist nicht besser.
  4. Loslassen.Ganz, und länger, als du gehalten hast. Das Lösen gehört zur Wiederholung dazu, es ist nicht die Pause zwischen zwei Wiederholungen – ein Beckenboden, der nie loslässt, baut Spannung auf statt Kontrolle.

Kegeltraining für Männer besteht aus diesen vier Sekunden, wieder und wieder. Alles andere daran ist Terminplanung.

Die häufigsten Fehler bei Kegel-Übungen

Scheitern tut die Übung fast nie am Muskel. Sie scheitert an der Luft, am Po und an der Ungeduld.

01Fehler
Luft anhalten. Wer die Luft anhält, spannt den Bauch mit und drückt von oben auf den Beckenboden. Atme aus, während du anspannst. Wenn du dabei nicht sprechen könntest, machst du es falsch.
02Fehler
Po und Oberschenkel ziehen mit. Von außen sieht das nach Arbeit aus, innen passiert wenig. Leg eine Hand auf den Po: Bewegt er sich, ziehst du an der falschen Stelle.
03Fehler
Nur ziehen, nie lösen. Zwei Sekunden anspannen, drei Sekunden nichts: Das Nichts ist der Teil, den fast keiner mitzählt.
04Fehler
Zu fest, zu oft. Dauerhaft harte Anspannung macht den Beckenboden nicht stärker, sondern müde – und den Reflex schneller. Kräftige Anspannungen hebst du dir für die Momente auf, in denen du sie wirklich brauchst.
05Fehler
Den Strahl dauerhaft stoppen. Einmal, um den Muskel zu finden – in Ordnung. Als tägliche Übung nicht: Die Blase soll leer werden, nicht trainiert.
06Fehler
Aufhören, sobald es klappt. Der typische Abbruch kommt nicht nach einem Misserfolg, sondern nach den ersten Erfolgen. Muskel bleibt Muskel: Was du nicht weiter benutzt, bildet sich zurück.

Bringen Kegel-Übungen wirklich etwas?

Was sie nicht tun

Den Penis größer machen. Nein. Am Muskel verändert sich Kraft, nicht Länge.
Den Testosteronspiegel heben. Das hier ist Muskelarbeit, kein Hormonprogramm.
Einen Arzt ersetzen. Steckt hinter Erektionsproblemen etwas Medizinisches, findet das kein Training heraus.
In einer Woche wirken. Frühestens nach sechs Wochen tut sich an der Muskelkraft überhaupt etwas.

Was sich ändert

Kontrolle über den Reflex. Der Beckenboden ist am Samenerguss beteiligt. Wer ihn bewusst ansteuert, greift dort ein, wo es passiert.
Eine festere Erektion. Dieselben Muskeln drosseln den Abfluss aus dem Penis, während er steif ist.
Intensivere Orgasmen. Der Beckenboden zieht sich beim Orgasmus rhythmisch zusammen – mit mehr Kraft fühlt sich das anders an.
Die Zahl aus dem Programm. 6 von 10 Männern berichten nach sechs Wochen Übung von einer deutlichen Verbesserung. Das ist kein Versprechen, sondern eine Rückmeldung von Männern, die drangeblieben sind.

Einen Nachnamen kannst du nachschlagen. Die Bewegung musst du machen, ab heute Abend.

Kegel-Übungen sind der Anfang, nicht das Programm

Vier Sekunden sind die Übung. Was daraus eine Veränderung macht, ist die Reihenfolge, der feste Platz im Tagesablauf und die Woche, in der du gar nicht mehr daran denkst. Sechs Wochen sind das absolute Minimum, bis sich an der Muskelkraft überhaupt etwas tut – und in Woche drei hören die meisten auf. Genau da hört Kegeltraining auf, eine Frage der Technik zu sein, und wird eine Frage der Wiederholung.

Das ganze Programm, mit der Anatomie und den acht Übungen in ihrer Reihenfolge, steht in unserem Leitfaden zum Beckenbodentraining für Männer.

Am schwersten ist der Fehler, den du nicht spürst.

In der geführten Einheit hörst du, worauf du in dieser Woche achtest.

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Wann du mit Kegel-Übungen nicht anfangen solltest

In diesen Fällen gehört der erste Schritt nicht dir, sondern jemandem mit Ausbildung.

Bei Schmerzen im Beckenboden oder Damm

Schmerz beim Anspannen ist kein Trainingsreiz. Ein Beckenboden, der schon zu fest ist, wird durch mehr Anspannen noch fester. Lass das erst abklären.

Nach einer Prostata-Operation

Da trainierst du unter Anleitung und Aufsicht, oft mit Rückmeldung von außen. Eine App ersetzt das nicht, sie kommt danach.

Wenn du auch nach zwei Wochen nichts spürst

Dann fehlt nicht die Disziplin, sondern die Rückmeldung. Ein Physiotherapeut mit Schwerpunkt Beckenboden findet den Muskel in einer Sitzung mit dir.

Was sich nach vier Wochen ändert – nach eigenen Angaben

Aus einer Umfrage unter The-Coach-Nutzern nach ihren ersten vier Wochen im Programm. Gefragt war nach dem Sex, nicht nach der Muskelkraft:

58%
mehr Kontrolle beim Sex
55%
Sex wurde deutlich befriedigender
39%
höhere Libido
41%
häufiger Sex

Den Muskel hast du längst. Was fehlt, ist der Plan drum herum.

Zehn Minuten am Tag, in der Reihenfolge, die zu deinen Antworten passt.

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Männer, die es durchgezogen haben

Bewertungen von Nutzern der App. Sie beschreiben das ganze Programm, nicht die zehn Minuten Kegel allein.

„Drei Wochen Kegel-Übungen und die Tipps zur Erregungskontrolle: Der Sex mit meiner Frau dauert jetzt 2 Minuten statt etwa 30 Sekunden.“

Ananas2015

„55 Jahre alt. In nur zwei Wochen bin ich von ‚Mensch, du bist schon fertig?‘ zu ‚Bitte komm endlich, Schatz, ich kann nicht mehr‘ gekommen.“

Ricster392

„Ich war anfangs skeptisch, aber nach zwei Wochen hat mir meine Frau gesagt, ich soll die App nicht mehr benutzen, weil ich zu lange durchhalte. Gut gemacht, The Coach!“

D.Lazer

„Die ersten 30 Tage geschafft und OMG, das hat auch meine Frau gesagt. Von vorzeitiger Ejakulation dahin, so lange durchzuhalten, wie ich will. Zögere nicht so wie ich damals.“

Woodyoulike2know

Mit den Besten gebaut

Jedes Programm entsteht mit Forschern, Therapeuten und Klinikern aus den Bereichen Sexualgesundheit und Psychologie.

Dr. Justin Houman

Facharzt für Urologie mit UCLA-Ausbildung, Spezialist für männliche Reproduktions- und Sexualgesundheit.

Dr. Susie Gronski

Physiotherapeutin, zertifizierte Sexualberaterin und Gründerin einer Klinik für männliche Beckengesundheit.

Cameron Fraser

Australiens führender Sex-Coach für Männer, spezialisiert auf männliches sexuelles Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit.

Dr. Amy Pearlman

Fachärztin für Urologie, spezialisiert auf männliches sexuelles Wohlbefinden, Leistungsfähigkeit und Hormongesundheit.

Gerard Greene

Physiotherapeut mit Schwerpunkt Männergesundheit und Dozent an der Coventry University.

Natalie Goldberg

Zertifizierte Sexual- und Familientherapeutin für bessere intime Beziehungen und persönliches Wohlbefinden.

Dr. Paula Hall

Akkreditierte Psychotherapeutin für Sexualität und Beziehungen, Mitglied führender psychotherapeutischer Fachverbände.

Dr. Justin Lehmiller

Promovierter Sozialpsychologe und Senior Research Fellow am Kinsey Institute.

Weitere Programme von The Coach

Sex ist eine Fähigkeit

Meistere ihre Lust, Stufe für Stufe.

Zum Programm

Standhaft bleiben

Bleib hart, ohne Pillen.

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Allgemeine Gesundheit

Steigere dein Testosteron und hol dir deine Energie zurück.

Zum Programm

Häufige Fragen

Was sind Kegelübungen für Männer?

Kegelübungen für Männer sind gezielte Anspannungen der Beckenbodenmuskulatur – der Muskelplatte unter Blase, Darm und Prostata. Du ziehst den Beckenboden nach innen und oben, hältst kurz und lässt vollständig los. Benannt sind sie nach Dr. Arnold Kegel, der die Übung in den 1940er-Jahren beschrieben hat. Geschrieben wird das als Kegelübungen oder als Kegel-Übungen; gemeint ist dasselbe.

Heißt es Kegel-Übungen oder Kegelübungen?

Beides ist richtig. Kegelübungen ist die zusammengeschriebene Form – so baut das Deutsche seine Wörter normalerweise. Kegel-Übungen mit Bindestrich ist genauso korrekt und hat einen Vorteil: Der Eigenname bleibt sichtbar, und du liest nicht über ihn hinweg. Falsch ist nur die getrennte Schreibweise mit einem Leerzeichen zwischen den beiden Teilen – die kommt aus dem Englischen, im Deutschen gibt es sie nicht. Wir bleiben durchgehend bei Kegel-Übungen.

Wächst der Penis durch Kegel-Übungen?

Nein. Trainiert wird Muskulatur im Becken, und die bestimmt keine Länge. Verändern kann sich die Härte im steifen Zustand und die Kontrolle darüber, wann du kommst. Die Größe nicht.

Brauche ich ein Gerät dafür?

Nein. Es gibt nichts zu halten und nichts zu kaufen. Der Muskel liegt innen, die Bewegung ist von außen unsichtbar, und du kannst sie im Sitzen machen, ohne dass irgendjemand etwas merkt.

Wie oft am Tag soll ich üben?

Zehn Minuten am Tag, verteilt auf kurze Durchgänge. Mehr bringt nicht mehr, es macht den Muskel nur müde. Wie viele Wiederholungen das bei dir sind und wann sie länger werden, legt das Programm nach deinen Antworten fest – du musst dir dafür nichts zusammenbasteln.

Was bekomme ich in der App?

Ein Programm, das nach ein paar Fragen auf dich zugeschnitten ist, und darin ein eingebautes Kegel-Programm über sechs Wochen: zehn Minuten am Tag, geführte Audio-Einheiten und Erinnerungen, damit die Übung nicht am Vergessen scheitert. Unter „Heute“ steht, was heute dran ist. Fragen gehen über „Support“ in deinem Profil. Die App ist kostenpflichtig.

Brauche ich eine Partnerin dafür?

Nein. Kegel-Übungen machst du allein, und ob du deiner Partnerin davon erzählst, ist deine Entscheidung. Merken wird sie es frühestens im Bett, nicht beim Üben.

Wie erreiche ich euch?

Zwei Wege. Schreib an support@the.coach und ein echter Mensch aus unserem Team antwortet dir, meist innerhalb eines Tages. Oder öffne die App, geh zum „Heute“-Tab, tippe auf dein Profil und wähle „Support“. Beides landet bei denselben Leuten.

Vier Sekunden schaffst du sofort. Dass sie in Woche drei noch stimmen, ist die eigentliche Frage.

Eine Minute Fragen, dann beginnt das Programm da, wo du gerade stehst. Die Bewegung machst du – den Rest planen wir.

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