Zu früh angespannt
Spannst du zu früh an, hältst du die Erregung genau dort, wo du nicht bleiben wolltest. Die Anspannung treibt die Erregung hoch, statt sie zu bremsen.
Eine Beckenbodentraining-App sollte zu deinem Trainingsziel passen und die Übungen verständlich erklären. Achte auf klare Anleitungen, Angaben zur Dauer und Hinweise zu Anspannung und Entspannung. Manche Apps arbeiten mit einem Sensor, andere begleiten deine Übungen mit Audio oder einem Timer. Hier erfährst du, was die App The Coach für deine tägliche Praxis bietet.
Ein paar Fragen beantwortenManche Apps gehören zu einem Messgerät und zeigen die erfasste Muskelaktivität an. Andere bieten Anleitungen, Timer und Erinnerungen ohne zusätzliches Gerät.
Die andere Gruppe ist für Frauen gemacht: Rückbildung, Inkontinenz. Für ihren Zweck sind diese Programme gut. Bei dir hängen an demselben Muskel auch die Erektion und die Frage, wie lange du durchhältst – dafür sind diese Programme nicht gemacht. Ohne Sensor gibt es keine Messkurve, also fällt ein Teil dessen weg, womit man solche Apps sonst vergleicht. Eine Beckenbodentrainer-App beurteilst du deshalb danach, ob sie dir sagt, was du wann übst – nicht danach, was sie anzeigt.
Ohne Sensor kann eine App deine Muskelaktivität nicht direkt messen. Prüfe deshalb, wie sie die Übungen erklärt und deine regelmäßige Praxis unterstützt.
Ein Zähler fragt nur, wie oft du anspannst. Entscheidend ist aber, wann.
Spannst du zu früh an, hältst du die Erregung genau dort, wo du nicht bleiben wolltest. Die Anspannung treibt die Erregung hoch, statt sie zu bremsen.
Setzt die Anspannung erst ein, wenn der Samenerguss schon ausgelöst ist, lässt er sich nicht mehr aufhalten.
Viele denken, mehr Üben könne nicht schaden. Ein Muskel, der den ganzen Tag angespannt ist, wird davon aber müde, nicht stärker.
Kontrolle heißt eben auch, zu wissen, wann du nicht anspannst. Ein Zähler kennt deinen Stand nicht, er kennt nur die Summe.
Den richtigen Zeitpunkt zeigt dir keine Zahl, den übst du: In jeder geführten Einheit sagt dir die Anleitung, worauf du gerade achtest – sechs Wochen lang, in fester Reihenfolge. Wie du den Muskel findest und gezielt anspannst, erklären wir in unserem Guide zu Beckenbodentraining für Männer
Länger durchhalten ist das Programm in der App The Coach, in dem das Beckenbodentraining für Männer steckt. Einen Messwert bekommst du nicht, weil die App ohne Sensor arbeitet. Du bekommst eine Reihenfolge: was heute dran ist, worauf du dabei achtest und wann eine Anspannung überhaupt hilft.
Schritt 01
Am Anfang steht nicht die Übung, sondern deine Ausgangslage. Danach richtet sich, womit das Programm bei dir beginnt.
Schritt 02
Starte die Einheit und folge der Audio-Anleitung für Anspannung, Halten und vollständiges Entspannen.
Schritt 03
Eine tägliche Erinnerung hilft dir, die Übungen in deinen Alltag einzubauen.
Ein paar Fragen zu deinem Stand, dann steht die erste Einheit fest.
In den App Stores heißt die Kategorie meist Kegel-App. Auf Deutsch heißt die Sache Beckenbodentraining. Kegel-Übungen sind Beckenbodenübungen. „Kegel“ ist der Nachname, nach dem die Übungen benannt sind, mehr steckt nicht dahinter. Egal, welchen Begriff du suchst – gemeint ist derselbe Muskel.
The Coach ist keine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) und wird nicht ärztlich verordnet. DiGA sind eine andere Art von Produkt: Sie laufen über ein Rezept und die Krankenkasse, dieses Trainingsprogramm nicht.
Bei einer Beckenbodentraining-App zählt, wann du anspannst, nicht wie oft.
Wie sich das Training auswirkt, ist individuell. Beantworte ein paar Fragen, um deinen Einstieg zu finden.
Aus einer Umfrage unter The-Coach-Nutzern nach ihren ersten vier Wochen mit der App, also noch vor dem Ende der sechs Wochen. Es sind keine Messwerte, und was bei dir passiert, sagen sie nicht voraus.
Sechs Wochen, jeden Tag zehn Minuten. Ein paar Fragen legen deinen Einstieg fest.
Aus den Rückmeldungen von Nutzern:
„Ich kannte diese Übungen alle schon, aber ich habe es nie geschafft, längere Zeit dranzubleiben. Mir gefällt, dass die App mich zurückholt und ich meine Einheit wirklich mache. Dazu Atemübungen und der psychische Teil – alles an einem Ort.“
„Ich nutze The Coach jetzt eine ganze Weile und bin ehrlich beeindruckt, wie durchdacht und praktisch die App ist. Die Übungen sind klar erklärt, die Oberfläche ist aufgeräumt, und die Erinnerungen helfen mir wirklich, dranzubleiben.“
„Die Kegel-Übungen sind leicht nachzumachen, und für jeden Tag steht klar da, was dran ist. Das hilft nicht nur der sexuellen Gesundheit, sondern auch körperlich und mental. Der Support antwortet schnell und hilft wirklich weiter.“
„Ich mache dieses Programm jetzt seit etwa fünf Wochen konsequent. Das hat meine sexuelle Gesundheit und meine Gesundheit insgesamt deutlich verbessert. Starkes Programm, klare Empfehlung.“
Jedes Programm entsteht mit Urologen, Beckenboden-Physiotherapeuten und Therapeuten aus der Sexualgesundheit.
Dr. Justin Houman
Facharzt für Urologie mit UCLA-Ausbildung, Spezialist für männliche Reproduktions- und Sexualgesundheit.
Dr. Susie Gronski
Physiotherapeutin, zertifizierte Sexualberaterin und Gründerin einer Klinik für männliche Beckengesundheit.
Cameron Fraser
Australiens führender Sex-Coach für Männer, spezialisiert auf männliches sexuelles Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit.
Dr. Amy Pearlman
Fachärztin für Urologie, spezialisiert auf männliches sexuelles Wohlbefinden, Leistungsfähigkeit und Hormongesundheit.
Gerard Greene
Physiotherapeut mit Schwerpunkt Männergesundheit und Dozent an der Coventry University.
Natalie Goldberg
Zertifizierte Sexual- und Familientherapeutin für bessere intime Beziehungen und persönliches Wohlbefinden.
Dr. Paula Hall
Akkreditierte Psychotherapeutin für Sexualität und Beziehungen, Mitglied führender psychotherapeutischer Fachverbände.
Dr. Justin Lehmiller
Promovierter Sozialpsychologe und Senior Research Fellow am Kinsey Institute.
Das meiste in diesem Bereich ist auf Frauen zugeschnitten oder auf ein Messgerät angewiesen. Bei dir geht es um eine andere Frage: an welcher Stelle eine Anspannung überhaupt etwas bringt und an welcher sie dir schadet. Ein Programm kann das beantworten, ein Zähler nicht.
Zehn Minuten, geführt, jeden Tag. Mehr Aufwand steckt nicht darin, und mehr wäre auch nicht besser. Fällst du an einem Tag aus, machst du am nächsten weiter.
Wenn du schon weißt, in welchem Augenblick du anspannen sollst, reicht er. Genau da geht es aber schief: Spannst du im falschen Moment an, treibt das die Erregung hoch, statt sie zu bremsen. Gezählt wird trotzdem mit, und die Summe sieht danach gut aus.
Das passiert oft, und an fehlender Disziplin liegt es selten. Aufhören ist leicht, solange nichts davon abhängt, ob du heute übst: Der Zähler fängt morgen ohnehin wieder bei null an. In sechs Wochen mit fester Reihenfolge hängt Tag 15 an Tag 14 – und die Erinnerung kommt, bevor der Abend gelaufen ist.
Länger durchhalten, eingerichtet nach deinen Antworten. Das Beckenbodentraining steckt darin als fester Sechs-Wochen-Block: täglich eine geführte Einheit von zehn Minuten und eine Erinnerung, damit du sie auch machst. Kein Punktestand und keine Statistik.
Nein. Ein Gerät brauchst du nicht, und die Einheiten machst du allein. Du brauchst nur dein Handy und einen Ort, an dem du zehn Minuten ungestört bist.