Schritt 01
Ein paar Fragen zum Stand
Am Anfang steht nicht die Übung, sondern deine Ausgangslage. Danach richtet sich, womit das Programm bei dir beginnt.
Such auf Deutsch danach, und du landest in einem Markt, der nicht dich meint. Die Apps, die seriös wirken, sind die Bedienoberfläche für eine Sonde, die man einführt. Die Programme, die eine Kasse erstattet, sind für Frauen geschrieben. Übrig bleibt ein Zähler, der piept. Er kann dir sagen, dass du heute dreißig Mal angespannt hast. Er kann dir nicht sagen, ob die eine Anspannung, die du gesetzt hast, als es eng wurde, dich oben gehalten hat.
Zeig mir das ProgrammDas deutschsprachige Angebot zerfällt in zwei Gruppen. Die eine ist Zubehör: Es gibt ein Gerät, das du einführst, das Gerät misst die Anspannung, und die App zeigt an, was das Gerät misst. Nimm das Gerät weg, und es bleibt eine leere Oberfläche.
Die andere Gruppe richtet sich an den weiblichen Beckenboden – Rückbildung, Inkontinenz. Für ihren Zweck sind diese Programme gut. Bei dir hängen an demselben Muskel die Erektion und die Frage, wie lange du durchhältst, und dafür sind sie nicht geschrieben. Damit fällt für dich die halbe Vergleichslogik weg: Du hast keinen Sensor, also gibt es auch keine Messkurve, die du mit einer anderen vergleichen könntest. Eine Beckenbodentrainer-App musst du danach beurteilen, was sie weiß, und nicht danach, was sie anzeigt.
Länger durchhalten ist das Programm, in dem das Beckenbodentraining für Männer steckt. Einen Messwert bekommst du nicht, weil es für dich keinen gibt. Du bekommst eine Reihenfolge: was heute dran ist, worauf du dabei achtest und wann eine Anspannung überhaupt hilft.
Schritt 01
Am Anfang steht nicht die Übung, sondern deine Ausgangslage. Danach richtet sich, womit das Programm bei dir beginnt.
Schritt 02
Du startest sie, und die Anleitung läuft mit. Keine Eingabe, kein Abhaken, keine Kurve – du machst mit und hörst zu.
Schritt 03
Der Teil, an dem es sonst scheitert, ist nicht die Übung, sondern der Abend, an dem sie ausfällt. Dafür gibt es die Erinnerung.
Ein paar Fragen zu deinem Stand, dann steht die erste Einheit fest.
Messen kannst du hier nichts, also bleibt die andere Frage: Was weiß die App über dein Training, und was verlangt sie von dir? Erst nach sechs Wochen wird ein Muskel messbar kräftiger – Einzelnes merkst du vielleicht schon früher.
Ein Zähler stellt eine einzige Frage: wie oft. Die Frage, an der es hängt, lautet anders.
Kommt sie zu früh, hältst du dich genau dort, wo du gerade nicht bleiben wolltest. Die Anspannung treibt die Erregung hoch, statt sie zu bremsen.
Kommt die Anspannung erst, wenn der Reflex schon läuft, greift die Bremse ins Leere.
Das stille Missverständnis: Üben kann ja nicht schaden. Davon wird der Muskel müde, nicht stärker.
Kontrolle heißt eben auch, zu wissen, wann du nicht anspannst. Ein Zähler kennt deinen Stand nicht, er kennt nur die Summe.
Das Wann steht in keiner Zahl, es wird geübt: In jeder geführten Einheit sagt dir die Stimme, worauf du in diesem Moment achtest – sechs Wochen lang, in fester Reihenfolge. Wo du lernst, welchen Muskel du überhaupt meinst, wie du ihn findest und wie du ihn sauber triffst, steht getrennt davon: Beckenbodentraining für Männer
In den App Stores läuft die Kategorie unter einem Nachnamen: Kegel-App. Auf Deutsch heißt die Sache Beckenbodentraining. Kegel-Übungen sind Beckenbodenübungen. „Kegel“ ist nur das ältere Wort, mehr steckt nicht dahinter. Such nach dem Begriff, der dir schneller einfällt – du landest beim selben Muskel.
The Coach ist keine DiGA und wird nicht verschrieben – deshalb beteiligt sich hier keine Krankenkasse. Die Beckenboden-Apps, die in Deutschland erstattet werden, sind eine andere Art von Produkt und richten sich an Frauen.
Bei einer Beckenbodentraining-App entscheidet das Wann, nicht die Anzahl.
Vorher wird kein Muskel messbar kräftiger. Versprochen ist damit nichts. Eine Minute Fragen, dann steht deine erste Einheit.
Selbstauskünfte von Nutzern, programmübergreifend erhoben, vier Wochen nach dem Start – also vor dem Ende der sechs Wochen. Keine Messwerte und keine Aussage darüber, was bei dir passiert.
Drangeblieben heißt hier: zehn Minuten am Tag, vier Wochen lang. Genau dafür ist die Reihenfolge da.
Aus den Rückmeldungen von Nutzern:
„Ich kannte diese Übungen alle schon, aber ich habe es nie geschafft, längere Zeit dranzubleiben. Mir gefällt, dass die App mich zurückholt und ich meine Einheit wirklich mache. Dazu Atemübungen und der psychische Teil – alles an einem Ort.“
„Ich nutze The Coach jetzt eine ganze Weile und bin ehrlich beeindruckt, wie durchdacht und praktisch die App ist. Die Übungen sind klar erklärt, die Oberfläche ist aufgeräumt, und die Erinnerungen helfen mir wirklich, dranzubleiben.“
„Die Kegel-Übungen sind leicht nachzumachen, und für jeden Tag steht klar da, was dran ist. Das hilft nicht nur der sexuellen Gesundheit, sondern auch körperlich und mental. Der Support antwortet schnell und hilft wirklich weiter.“
„Ich mache dieses Programm jetzt seit etwa fünf Wochen konsequent. Das hat meine sexuelle Gesundheit und meine Gesundheit insgesamt deutlich verbessert. Starkes Programm, klare Empfehlung.“
Jedes Programm entsteht mit Forschern, Therapeuten und Klinikern aus den Bereichen Sexualgesundheit und Psychologie.
Dr. Justin Houman
Facharzt für Urologie mit UCLA-Ausbildung, Spezialist für männliche Reproduktions- und Sexualgesundheit.
Dr. Susie Gronski
Physiotherapeutin, zertifizierte Sexualberaterin und Gründerin einer Klinik für männliche Beckengesundheit.
Cameron Fraser
Australiens führender Sex-Coach für Männer, spezialisiert auf männliches sexuelles Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit.
Dr. Amy Pearlman
Fachärztin für Urologie, spezialisiert auf männliches sexuelles Wohlbefinden, Leistungsfähigkeit und Hormongesundheit.
Gerard Greene
Physiotherapeut mit Schwerpunkt Männergesundheit und Dozent an der Coventry University.
Natalie Goldberg
Zertifizierte Sexual- und Familientherapeutin für bessere intime Beziehungen und persönliches Wohlbefinden.
Dr. Paula Hall
Akkreditierte Psychotherapeutin für Sexualität und Beziehungen, Mitglied führender psychotherapeutischer Fachverbände.
Dr. Justin Lehmiller
Promovierter Sozialpsychologe und Senior Research Fellow am Kinsey Institute.
Das meiste in diesem Bereich ist auf Frauen zugeschnitten oder auf ein Messgerät angewiesen. Bei dir geht es um eine andere Frage: an welcher Stelle eine Anspannung überhaupt etwas bringt und an welcher sie dir schadet. Ein Programm kann das beantworten, eine Zählmaschine nicht.
Zehn Minuten, geführt, jeden Tag. Mehr Aufwand steckt nicht darin, und mehr wäre auch nicht besser. Fällst du an einem Tag aus, machst du am nächsten weiter.
Für unsere nicht. Sie ist keine digitale Gesundheitsanwendung und wird nicht verordnet. Wenn Erstattung für dich der entscheidende Punkt ist, führt der Weg über eine ärztliche Verordnung – heraus kommt dabei ein anderes Produkt als ein Trainingsprogramm.
Wenn du schon weißt, in welchem Augenblick du anspannen sollst, reicht er. Genau da geht es aber schief: Anspannen, während die Erregung längst oben ist, hält sie oben. Gezählt wird trotzdem mit, und die Summe sieht danach gut aus.
Das ist die Regel, nicht die Ausnahme, und an Disziplin liegt es selten. Aufhören ist leicht, solange nichts davon abhängt, ob du heute übst: Der Zähler fängt morgen ohnehin wieder bei null an. In sechs Wochen mit fester Reihenfolge hängt Tag 15 an Tag 14 – und die Erinnerung kommt, bevor der Abend gelaufen ist.
Ja. Du kannst jederzeit in deinen Kontoeinstellungen kündigen, ohne Rückfragen und ohne Anrufe, die dich zum Bleiben überreden wollen.
Zwei Wege. Schreib an support@the.coach und ein echter Mensch aus unserem Team antwortet dir, meist innerhalb eines Tages. Oder öffne die App, geh zum „Heute“-Tab, tippe auf dein Profil und wähle „Support“. Beides landet bei denselben Leuten.
Länger durchhalten, eingerichtet nach deinen Antworten. Das Beckenbodentraining steckt darin als fester Sechs-Wochen-Block: täglich eine geführte Einheit von zehn Minuten und eine Erinnerung, damit du sie auch machst. Kein Punktestand und keine Statistik. Die App ist kostenpflichtig.
Nein. Ein Gerät gibt es für dich ohnehin nicht zu kaufen, und die Einheiten machst du allein. Gebraucht wird dein Handy und ein Ort, an dem du zehn Minuten ungestört bist.